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Willkommen beim Kulturamt Münster!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an kulturellen Projekten und Themen der Stadt. Auf unseren Seiten gibt es zahlreiche Informationen zu Veranstaltungen und Programmen sowie zu Fördermöglichkeiten kultureller Projekte. Im Folgenden finden Sie die aktuellen Veranstaltungen vom Kulturamt, Neuigkeiten zu kulturellen Themen und die vom Team des Kulturamtes ausgewählten Veranstaltungstipps für die nächsten Tage.
Darüber hinaus finden Sie hier das Programm unserer Stadtteilkulturzentren Kap.8 und Begegnungszentrum Meerwiese sowie weitere ausgewählte Kulturveranstaltungen in den Stadtteilen.
Aktuelles aus dem Kulturamt
Literaturline – Lesung für zuhause oder unterwegs
Christina Schößler © Romy Dircks
Schnell und einfach jederzeit und überall abrufbar – das ist die Literaturline. Hier kommen die Literaturschaffenden selbst zu Wort. Seit 2001 bringt die Literaturline Informationen, Texte und Ton über das Internet zu den Zuhörerinnen und Zuhörern. Sie klingt und deklamiert, erzählt und dramatisiert – mal traditionell, mal experimentell. Ob Roman oder Gedicht, Poetry Slam oder Autobiografie, Sachbuch, Hörspiel oder Klangcollage – hier finden Sie jeden Monat eine neue Lesung. Das Besondere daran? Die Lesenden kommen aus aller Welt, aber es gibt immer einen Bezug zu Münster. Übrigens: Wussten Sie, dass die Literaturline früher mal eine eigene Telefonnummer hatte? Damals hieß es also: Bei Anruf Literatur. Heute können die Lesungen hier auf unserer Website oder bei Spotify unter „Literaturline Münster“ angehört werden. Im September 2026 liest Christina Schößler aus ihrem Gedichtband „Atem ist ein scheues Tier“.
Zur Literaturline
Kulturmagazin 25/26
Grafik: Kristina Selcho © Kulturamt Münster
Das Kulturmagazin „Kultur in Münster“ erzählt Geschichten von Menschen, die Kultur in Münster ermöglichen und gestalten. Mit vielen Interviews und großformatigen Fotos stellt es die städtischen Kultureinrichtungen vor und gibt der geförderten freien Szene breiten Raum. Das Journal ermöglicht so jahresübergreifend einen einmaligen Blick in Münsters vielfältige Kulturszene und lässt die Akteur*innen selbst zu Wort kommen. Es gibt Hinweise auf Veranstaltungen, die es sich vorzumerken gilt, und umfangreiches Hintergrundwissen zu aktuellen Entwicklungen.
Die neue Ausgabe nimmt drei Einrichtungen in den Blick, die auf je eigene Weise das historische Gedächtnis der Stadt lebendig erhalten: das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und den Geschichtsort Villa ten Hompel. Neben dem geschichtlichen Schwerpunkt widmet sich das Magazin den Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Literatur, und Cross-Over-Projekten und bietet einen Blick auf das lebendige Kulturprogramm der Stadt. Das Magazin wird vom Kulturamt herausgegeben und ist kostenlos erhältlich in der Münster Information im Stadthaus 1 (Heinrich-Brüning-Straße 7), sowie zum Download.
Kulturmagazin 25/26
Kulturrucksack 2026
Ein Anti-Filter-Studio bauen, einen Reisebericht über die eigene Stadt schreiben, ein Musical entwickeln, Science-Fiction-Welten erschaffen: Der Kulturrucksack in Münster bietet erneut viele kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Er steckt voller spannender Workshops, Kurse und Aktionen zwischen Film, Kunst, Theater, Fotografie, Tanz, DJing, Bloggen und vielem mehr. Aus einer Vielzahl an Vorschlägen wählte eine fünfköpfige Jury zahlreiche Projekte für das Jahr 2026 aus. Das Programm erstreckt sich über das gesamte Jahr und eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Mit dem Kulturrucksack-Programm möchte die Regierung des Landes NRW allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, Kunst und Kultur zu erleben.
Alle Infos: Kulturrucksack 2026
Skulptur Projekte 2027
© Studio Lana Grahek & Infinum
Die Skulptur Projekte laden erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die Ausstellung, die seit 1977 in zehnjährigem Rhythmus in Münster stattfindet, feiert damit zugleich ihr 50-jähriges Bestehen. Die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe liegt beim Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW. Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Beginnend im Frühjahr laden die Skulptur Projekte dazu ein, im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen Fragen und Themen kennenzulernen, die die Ausstellung 2027 prägen werden.
13. Juni bis 3. Oktober 2027
Verschiedene Orte in Münster
Mehr zu den Skulptur Projekten 2027
Kultur mit jungen Menschen machen. Mitten im Stadtteil. Mitten im Leben.
Grafik: Heike Schwalm © Kulturamt Münster
Münster verfügt über eine lebendige Kulturlandschaft, die seit vielen Jahren von engagierten Menschen, Einrichtungen und Initiativen mitgestaltet wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die vielfältige Kulturelle Bildung. Die kontinuierliche Evaluation des kommunalen Gesamtkonzepts zeigt jedoch, dass kulturelle Teilhabe junger Menschen weiterhin sozialräumlich unterschiedlich ausgeprägt ist. Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt Münster noch mehr Menschen erreichen, die junge Menschen begleiten, fördern und unterstützen – und sie als Möglichmacher*innen für ein Aufwachsen mit Theater, Tanz, Film, Bildender Kunst und weiteren künstlerischen Ausdrucksformen gewinnen. Für die Fortschreibung dieses sozialräumlichen Konzepts wurde die Stadt mit einem Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ab September laden sechs Werkstätten Multiplikator*innen dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Alle Infos: Münster macht Kultur
Sonderpreis des Landes NRW für das Konzept „Münster macht Kultur“
Frauke Schnell und Heike Schwalm © Stadt Münster | Michael Lyra
Das Kulturamt freut sich, dass mit dem Sonderpreis der innovative Ansatz einer dezentralen und aufsuchenden Kulturellen Bildung prämiert wurde. Ausgangspunkt des Konzepts ist die Überzeugung, dass der Funke für ein Leben mit Kunst und Kultur im Alltag überspringt – also dort, wo junge Menschen leben. Vier Stadtteilkulturorte werden nun zu Werkstätten Kultureller Bildung: das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster. Bei der Entwicklung passgenauer Angebote für Kinder und Jugendliche arbeitet das Kulturamt Hand in Hand mit verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung sowie mit lokalen Akteur*innen zusammen – darunter Partner*innen aus Bildung, sozialer Arbeit, Ehrenamt, der freien Kunst- und Kulturszene und nicht zuletzt junge Menschen selbst. In den Werkstätten werden Multiplikator*innen Methoden und Formate an die Hand gegeben, die Theater, Literatur, Film, Tanz, Kunst, Medien und Stadtgeschichte als selbstverständlichen Teil des Alltags erfahrbar machen.
Zur Pressemitteilung
Neuigkeiten für Kulturschaffende
Maßnahmenkatalog „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“
© Kulturstiftung des Bundes
Welche Maßnahmen zur Anpassung an Klimawandelfolgen kommen für Kultureinrichtungen in Frage? Der neue Katalog der Kulturstiftung des Bundes beinhaltet 30 Maßnahmensteckbriefe und bietet eine Orientierungshilfe für Institutionen, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen möchten.
Download und weitere Infos: www.kulturstiftung-des-bundes.de
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2026
© Deutscher Bühnenverein
Mehr als 60 Künstler*innen und Kollektive sind in diesem Jahr für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Die Preisträger*innen werden bei einer großen Gala am 14. November 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ausgezeichnet. Das Kulturamt freut sich über die Nominierung der Regisseurin Catharina Fillers. Sie ist für die echtzeit-theater Produktion FIESTA für den FAUST 2026 in der Kategorie „Regie Theater für Junges Publikum“ nominiert.
Bennohaus Münster: CULTURE COMMON:LAB 2026
© Kulturamt Münster
Wie lässt sich Kultur im eigenen Stadtteil ohne großen Aufwand aktiv mitgestalten? Wie können sich Engagierte besser vernetzen, um gemeinsam noch mehr Menschen zu erreichen? Die Werkstatt CULTURE COMMON:LAB 2026 lädt zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen ins Bennohaus ein. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Münster, steht dieser Praxis- und Werkstatt-Tag ganz im Zeichen der Frage: Wie gelingt Stadtteilkultur „von allen für alle“? Das CULTURE COMMON:LAB ist der Startschuss für ein langfristiges Netzwerk. Das Format richtet sich an alle, die das kulturelle Alltagsleben vor der eigenen Haustür aktiv mitprägen und Erfahrungen teilen möchten. Die praxisnahen Impulsworkshops durch Kulturschaffende widmen sich drei zentralen Schwerpunkten: Gemeinschaft & Formate entwickeln, pragmatisches Handwerkszeug und lokale Netzwerke & Kontinuität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr darauf, gezielt junge Stadtteilbewohner*innen einzubeziehen. Das CULTURE COMMON:LAB 2026 eröffnet daher das Werkstattprogramm „Münster macht Kultur – mit jungen Menschen“. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber eine Anmeldung ist erforderlich.
Samstag, 12. September 2026, 10-17 Uhr
Bürgerhaus Bennohaus, Bennostraße 5, Münster
Zur Anmeldung: www.bennohaus.de/commonlab
Alle Infos zu Münster macht Kultur – mit jungen Menschen
Freie Theaterszene: Jetzt bewerben für Produktions- und Konzeptionsförderung 2027
Mareike Fiege, „Feels Like Falling“, Wiederaufnahmeförderung 2026 © Foto: Dafna Gazit
Auch im kommenden Jahr beabsichtigt die Stadt Münster, die professionelle freie Theaterszene in Münster bei ihren Produktionsvorhaben zu unterstützen. Bis zum 13. September 2026 können sich Theatergruppen und -labels, die Produktionen im nächsten Jahr vorsehen oder an Konzeptionsförderungen interessiert sind, um Förderung beim Kulturamt bewerben. Antragsberechtigt sind freie professionelle Münsteraner Theaterschaffende und Kompanien, die bereits mit mind. drei Produktionen in der Öffentlichkeit präsent waren. Für den Bereich Freies Theater für junges Publikum gibt es ein separates Förderprogramm, das zeitgleich ausgeschrieben ist.
Bewerbungsfrist: 13. September 2026
Alle Infos: Kulturförderung Freies Theater
Stipendium für Medienkünstlerinnen 2027
© Medienwerk NRW
Mit einer Ausweitung des Stipendiums für Medienkünstlerinnen setzt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen einen neuen Akzent in der Förderung von Künstlerinnen. Künftig werden vier Stipendien vergeben, die mit 9.900 Euro (zuvor 7.660 Euro) dotiert sind. Ziel dieser Initiative ist es, talentierten Künstlerinnen die Möglichkeit zu geben, ihre Vorhaben zu verwirklichen und neue, unkonventionelle Herangehensweisen zu erforschen. Die Bewerberinnen müssen ihren Wohnsitz in NRW haben und ein neues Projekt im Bereich der Medienkunst und digitalen Kultur planen.
Bewerbungsfrist: 15. September 2026
Alle Infos: www.medienwerk.nrw
Circular.Culture: Umfrage für Kulturakteur*innen in NRW
© Circular.Culture
Immer wieder taucht die Frage auf nach ressourcenschonendem Arbeiten, nach Möglichkeiten der Wiederverwendung von Materialien oder nach einem Kostümfundus. Das Projekt Circular.Culture hat sich eben diese Wiederverwendung von Materialien im Kulturbereich zum Thema gemacht. Circular.Culture will Akteur*innen aus Kunst, Kultur und kommunalen Einrichtungen vernetzen und fortbilden, mit dem Ziel eine nachhaltige Infrastruktur für zirkuläres Arbeiten in Nordrhein-Westfalen aufzubauen. Angedacht sind beispielsweise neben einem Materiallager auch ein Online-Tool.
Circular.Culture ist ein Gemeinschaftsprojekt des NRW KULTURsekretariats, der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH in Wuppertal, des Theater Bonn und der Stadt Köln. Es wird im Rahmen des EFRE-Programms „Circular Economy – Circular Cities“ gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert von der Europäischen Union. Die Stadt Münster ist assoziierter Partner von Circular.Culture. Mit der B-Side arbeitet eine Münsteraner Institution in der Fokusgruppe von Beginn an mit, und auch weitere Kulturinstitutionen sowie Einzel-Akteur*innen haben die Möglichkeit, vom Bildungsprogramm des Projektes zu profitieren. Um das Angebot einer Materialverwaltung passgenau zu gestalten, sind alle Kulturakteur*innen in NRW dazu aufgerufen eine Online-Umfrage auszufüllen. Für Rückfragen steht das Projektteam zur Verfügung: info@circular-culture.de
Ende der Umfrage: 18. September 2026
Zur Umfrage
Initiative Musik: Förderprogramm Live 500 IV
© Initiative Musik
In der aktuellen wirtschaftlich angespannten Situation setzen viele Livemusikspielstätten und Veranstalter*innen verstärkt auf etablierte Musiker*innen. Konzertformate mit aufstrebenden Musiker*innen sowie weniger populäre oder experimentelle Genres laufen dabei Gefahr, in den Hintergrund zu treten. Das aufgelegte Förderprogramm Live 500 IV soll hier ansetzen. Es soll ein flächendeckendes Fortbestehen der kulturellen Vielfalt an Livemusikprogrammen im Bereich der Popularmusik sichern. Darüber hinaus zielt es darauf ab, kleine bis mittlere Musikspielstätten und Veranstalter*innen bei einer diverseren Programmplanung und faireren Vergütung der Künstler*innen zu unterstützen und somit mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Schließlich soll Live 500 IV auch die ländlichen und strukturell schwächeren Regionen stärken.
Antragsstart: 6. Oktober 2026 (12 Uhr)
Antragsfrist: 20. Oktober 2026 (12 Uhr)
Alle Infos: www.initiative-musik.de
Ausschreibung: RKP Förderung 2027
© MKW NRW
Mit dem landesweiten RKP – Regionales Kultur Programm NRW fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW kooperative Kulturprojekte in den zehn Kulturregionen des Landes. Kunst- und Kulturprojekte im Münsterland werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Wichtigstes Kriterium dabei: Das Projekt muss kooperativ sein, das heißt, jede*r Antragsteller*in benötigt mindestens zwei weitere Kooperationspartner*innen aus der Region. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen, Institutionen, Privatpersonen und freie Träger. Für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren werden mit den "Ergänzungsmitteln Barrierefreiheit" bis zu 5.000 Euro (100 Prozent-Förderung) pro Kulturprojekt ergänzend zum RKP-Antrag zur Verfügung gestellt.
Antragsfrist: 30. September 2026
Alle Infos: www.muensterland.com
LWL-Kulturstiftung: Förderschwerpunkt 2028 „KI & Kultur“
© LWL-Kulturstiftung
Im Kultursektor eröffnet KI vielfältige, kreative Möglichkeiten. Neben Offenheit und Neugier bestehen gleichzeitig Fragen im Umgang mit der neuen Technologie. Diesem Themenfeld widmet sich die LWL-Kulturstiftung in ihrem vierten Förderschwerpunkt, bei dem KI auf Kultur trifft. Kulturschaffende, die bereits KI in ihrer künstlerischen Arbeit anwenden oder sich dafür interessieren, bekommen hier Raum, um neue Wege auszuloten, KI kritisch zu hinterfragen und die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Das Ziel: Starke kulturelle Kompetenz in der Region und ein vielfältiges, gemeinsames Kulturprogramm im Jahr 2028.
Antragsfrist: 28. Februar 2027
Alle Infos: www.lwl-kulturstiftung.de
Veranstaltungstipps
Münster Barock 2026
© Münster Barock
Ein Wochenende Barock pur – bereits zum fünften Mal findet das Festival „Münster Barock“ statt. Mit einem vielfältigen Programm von Konzerten, Architektouren und Führungen wird Münster als Barockstadt erlebbar. Das Bild der Stadt wurde im 17. und 18. Jahrhundert in barocker Baulust und nach europäischen Vorbildern umgeformt. Baumeister wie Gottfried Laurenz Pictorius und Johann Conrad Schlaun prägten westfälische Orte mit barocker Architektur, neue festliche Bauten für Fürstbischof und Adel wurden zum Drehpunkt von Kunst und Kultur. In ausgewählten Touren mit Stefan Rethfeld wird diese Baugeschichte Münsters erkundet. Inspiriert vom Musikleben an westfälischen Adelshöfen werden im Erbdrostenhof und im Lichthof des LWL-Museums für Kunst und Kultur zwei Konzerte in spannenden Besetzungen präsentiert. Renommierte Spezialisten aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Italien sind zu Besuch in Münster und schöpfen ihr vielfältiges Repertoire aus den Musikbibliotheken Europas.
11. bis 13. September 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.muenster-barock.de
Widerstimme
© Widerstimme
Was machen ungelebte Träume mit Menschen? Wer darf träumen? Wer darf die eigenen Träume verwirklichen? Und welche Rolle spielen soziale Herkunft, Geschlecht oder globale Krisen für unsere Vorstellungen eines guten Lebens?
„unbeSTIMMte Träume – who cares?“ ist eine 90-minütige Performance im öffentlichen Raum, die sich mit Zukunftsvorstellungen und deren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzt. Innerhalb der Performance werden klassischer Gesang und Schauspiel zu einer Inszenierung verbunden, die anhand Liedern von marginalisierten Komponistinnen Fragen nach gesellschaftlichen und politischen Ausschlussmechanismen stellt.
Samstag, 12. September 2026, 14-18 Uhr
Sonntag, 13. September 2026, 16.30 Uhr
Innenstadt Münster, Start Marienplatz
Alle Infos: www.widerstimme.com
Live im Kulturquartier: Bölter
© Tim George
Bölter ist in Münster noch ein Geheimtipp. Zum 2. mal zu Gast im Kulturquartier. Eine der besten deutschsprachigen Bands, mehr als 1800 Konzerte, 15 veröffentlichte Alben und regelmäßig im SWR und bei Bayern3 zu hören. Bölter haucht dem Blues neues Leben ein. Er bläst den Staub von den Saiten und pfeift auf alte Klischees. Das Einzige, das abgedroschen ist, ist die Resonator-Gitarre – die ist aus blech und spricht noch Dialekt. Nach dem deutschsprachigen Debüt-Album „Therapie“ und dem darauffolgenden „Schwebezustand“ legt der Gitarren-Virtuose mit den originellen Texten das dritte deutsche Album „Karma“ nach. Mehr Tiefe, mehr Kante, mehr Freiheit.
Samstag, 12. September 2026, 20 Uhr
Kulturquartier, Rudolf-Diesel-Str. 41, Münster
Alle Infos: www.kulturquartier-muenster.de
Kunsthalle Münster: „You may not want to be here“
Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD-Video, Ton, 15:00 Min. © Zauri Matikashvili
In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung zeigt der georgische Künstler Zauri Matikashvili neben seiner neuen Zwei-Kanal-Installation „Passing the Glass“ (2026) mit „In Katernberg“ (2022) und „Made in Europe“ (2023) zudem zwei ältere Filme. Ergänzt werden die filmischen Werke durch seine Serie „You may not want to be here“ (seit 2024) – eine Reihe von Skulpturen, die sich durch den gesamten Ausstellungsraum zieht und in einen Dialog mit seinen filmischen Arbeiten tritt. Mit seiner Kamera bezeugt Matikashvili Geschichten der Gegenwart, dokumentiert gesellschaftliche, politische oder historische Geschehnisse und befragt soziale Ordnungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven nimmt er Themen wie Identität, traditionelle Rollenbilder, Segregation, Zugehörigkeit, Zerrissenheit, Rassismus und zunehmende Repression in den Blick. In seinen Werken fragt er, wie der Alltag der Menschen mit Macht und Widerstand verbunden ist, wie Gesellschaften im Detail funktionieren oder auch nicht.
Bis 13. September 2026
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, Münster
Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de
FORMATION SILVIA: „Garagen(t)räume“
Garagen(t)räume © Thomas Mohn
Die FORMATION SILVIA ist im York-Quartier in Münster Gremmendorf zu Gast. Wo einst ein militärischer Stützpunkt war, entsteht heute ein neues Wohnquartier – ein Ort zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gemeinsam mit dem Publikum begeben sich drei Performer*innen auf einen poetisch-humorvollen Walk durch ein Quartier im Wandel und fragen: Wie verändert sich ein Raum – oder ein Leben – zwischen Ist und Soll? Und wie viel Chaos darf sein, wenn wir Ordnung schaffen wollen Ausgangspunkt sind Gespräche mit Menschen aus dem York-Quartier sowie aus der Schweiz, Kolumbien, Nigeria und den Niederlanden über die Bedeutung von Garagen in ihrem Leben – als Orte des Aufbewahrens, Erinnerns und Träumens. Die Garage selbst wird zum Bild unserer inneren Räume. Die Spieler*innen aus drei Generationen erzählen mit Tanz, Musik, Gesang und Humor von Überforderung, Scham und dem Versuch, Ordnung zu schaffen. Das York-Quartier selbst wird zur Bühne und zum Spiegel unserer Veränderungsprozesse. „Garagen(t)räume“ handelt von Übergängen, der Sehnsucht nach Klarheit und davon, dass im Unfertigen, in diesem „Dazwischen“, oft schon das Neue beginnt.
Premiere: Freitag, 18. September 2026, 18 Uhr
Weitere Aufführung: Samstag, 19. September 2026, 18 Uhr
Quartierszentrum York, Surreyweg 5, Münster
Alle Infos: www.formationsilvia.com
Afrikanische Perspektiven: Lesung und Gespräch mit Hemley Boum
Hemley Boum © Diana Pfammatter
Mit einer Lesung der Schriftstellerin Hemley Boum eröffnet der Verein Afrikanische Perspektiven die Reihe „Starke Stimmen – Des voix qui résonnent“. Boum wurde in Duala (Kamerun) geboren und lebt heute in der Nähe von Paris. Ihr Roman „Wind, der uns heimträgt” spielt in Kamerun und Frankreich. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg und beleuchtet die Folgen der Kolonialzeit sowie den Einfluss der Industrialisierung auf traditionelle Lebensentwürfe in Kamerun. Der Roman wurde 2024 mit dem Grand Prix Afrique ausgezeichnet und ist 2025 auf Deutsch im Peter Hammer Verlag erschienen. Die Sprecherin Sarah Giese liest aus dem Roman, die Kulturwissenschaftlerin Joyce Noufélé führt das Gespräch mit Hemley Boum auf Französisch und Deutsch. Die Lesung findet an einem besonderen Ort statt: dem restaurierten und vor wenigen Wochen neu eröffneten Rüschhaus. Für die Lesung ist eine Anmeldung erforderlich.
Freitag, 18. September 2026, 19 Uhr
Haus Rüschhaus, Am Rüschhaus 81, Münster
Alle Infos: www.afrikanische-perspektiven.de
LITFILMS – Literatur Film Festival Münster 2026
© LITFILMS
Das LITFILMS Literatur Film Festival Münster widmet sich dem Spannungsfeld von Film und Literatur. Es bietet Raum für Experimente, klassische Adaptionen und den direkten Austausch zwischen den Kunstformen. In seiner vierten Ausgabe richtet das Festival den Fokus auf prägende Autorinnen und Filmemacherinnen, die Literatur- und Filmgeschichte geschrieben haben – von Jane Austen über Lotte Reiniger bis hin zu Elfriede Jelinek. Den Auftakt bilden Live-Programme mit Lesungen und Gesprächen mit renommierten Gästen wie Anja Rützel, Annika Brockschmidt, Judith Hoersch, Rike Reiniger, Tamar Noort, David Vajda und Son Lewandowski. Im Mittelpunkt stehen literarische und filmische Werke, die neue Perspektiven auf Geschichte, Identität und gesellschaftliche Fragen eröffnen. Ein besonderes Highlight ist die Retrospektive zum filmischen Schaffen der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek anlässlich ihres 80. Geburtstags.
18. bis 27. September 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.litfims.de
„Auf die Plätze“: Lesung und Gespräch beim Literatur Film Festival Münster
© Auf die Plätze
Was geschieht, wenn man einen Ort nicht durchquert, sondern dort verweilt? Was wird sichtbar, wenn man dem scheinbar Unbedeutenden Aufmerksamkeit schenkt? Sechs Künstler*innen kommen in dem Projekt „Auf die Plätze“ zusammen. Sie beobachten, schreiben, filmen – und schaffen so literarische und filmische Zeitdokumente westfälischer Alltagswelten. Inspiriert von Georges Perecs Beobachtung der Pariser Place Saint-Sulpice erkunden drei Autor*innen und drei Filmschaffende öffentliche Plätze in Westfalen. Im ersten Projektjahr (2026) machen sich die drei Autor*innen Lütfiye Güzel, Daniel Huhn und Anneke Lubkowitz auf den Weg, um jeweils einen öffentlichen Platz zu erkunden: den Borneplatz in Rheine, den Marktplatz in Oelde sowie der Hamannplatz in Münster-Coerde. Die Autor*innen verbringen zeitgleich einen Tag an „ihrem Ort“ und verarbeiten ihre Eindrücke in einem Text. Genau ein Jahr später (2027) nehmen die drei Filmschaffenden Lenia Friedrich, Mustafa Khalaf und Silke Schönfeld diese Orte wieder in den Blick. Sie setzen sich nun visuell mit den Orten und zudem mit den literarischen Texten auseinander, die zuvor entstanden sind. Daraus entwickeln sie dokumentarische Miniaturen. Die Lesung im September 2026 ist Teil des LITFILMS – Literatur Film Festival Münster.
Sonntag, 20. September 2026, 15 Uhr
Schloßtheater Münster, Melchersstraße 81, Münster
Alle Infos: www.litfilms.de/film/auf-die-plaetze
Förderverein Aktuelle Kunst: „Paradise Belongs to You“
Vasil Berela, Monsieur Grat‘s Dream, 2025, Lebensgroß, Textilie, Styrodur, Silikon, Flocken. © Vasil Berela
Mit „Paradise Belongs to You“ zeigt der FAK26 eine Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Vasil Berela (*1986). Mit seiner raumgreifenden Installation „Monsieur Grat’s Dream“ öffnet Berela vor dem Hintergrund eigener Fluchterfahrungen aus Georgien einen Raum, in dem existentielle Fragestellungen und die Verletzlichkeit des Körpers in den Vordergrund rücken. Was bedeuten Traumata für die Wahrnehmung, Erinnerung und Identität und wie verschieben existenzbedrohende Ereignisse die Beziehung zum eigenen Körper und zur Welt? Die titelgebende Arbeit „Paradise Belongs to You“ spitzt diese Fragestellungen zu und verhandelt in diesem Kontext den Anspruch auf Würde eines jeden Lebewesens. Berela spielt in seinen Arbeiten immer wieder mit der Wahrnehmung von dem, was real erscheint und von dem, was eine Illusion oder ein Traum sein kann. Diesem Zustand zwischen Illusion und Realität nähert sich der Künstler durch Skulptur, Malerei und Video.
Bis 20. September 2026
Förderverein Aktuelle Kunst Münster e. V., Fresnostraße 8, Münster
Alle Infos: www.foerdervereinaktuellekunst.de
no cube: Pascal Leyer „Flossen hoch!“
Teaser, 2026 © Pascal Leyer
Mit der Veranstaltung im no cube widmet sich Leyer einem privaten Moment in aller unser Leben: der Geldbörse. Was erzählen die Dinge, die wir täglich mit uns tragen, über uns? Wie kann aus einer Geldbörse ein Porträt entstehen? Welche Informationen und Geschichten sind darin enthalten und was passiert, wenn wir sie miteinander teilen? Ähnlich einem Straßenmaler-Porträt entstehen dabei in kurzer Zeit Erinnerungsstücke dieser kleinformatigen Sammlung an persönlichen Dokumenten, Zahlungsmittel und anderer vielfältiger Inhalte. Erinnerungsstücke, die des Künstlers Blick auf das Wesen unserer Mitmenschen auf ganz andere Art und Weise festhalten.
Mittwoch, 23. September 2026, 18 Uhr
no cube, Achtermannstr. 26, Münster
Alle Infos: www.nocube.net
POETRY Herbstsessions
© Stadt Münster
Zwei Veransaltungen der Reihe POETRY, die im Sommer hitzebedingt ausfallen mussten, werden im September nachgeholt. TatWort präsentiert eine Romanlesung von Dalibor Marković. Der Autor, der vielen Münsteraner*innen vor allem als Spoken Word Künstler und Slam Poet ein Begriff sein wird, zieht in seinem Debütroman „Pappel. Die Geschichte eines Herumtreibers“ alle Register und erweist sich dabei als großer Erzähler, der es mit dem mikroskopisch Kleinen ebenso wie mit den Weiten des Universums aufnehmen kann.
Mittwoch, 23. September 2026, 19 Uhr
BLACK BOX im cuba, Achtermannstraße 10-12, Münster
Alle Infos: www.tatwortimnetz.de
Der Silent Book Club Münster lädt zu einem Treffen rund um das Thema Lyrik und Lesen ein! Ergänzend zur gewohnten stillen Lesestunde wird es ein erweitertes Veranstaltungsprogramm geben. Unter anderem besteht die Möglichkeit an der Teilnahme an einem Poetry Workshop, mit der Möglichkeit zur kreativen Gestaltung eigener lyrischer Texte. Begleitend dazu lädt eine Ausstellung in Kooperation mit der Künstlerin Anna Stern zur visuell-auditiven Begegnung mit Lyrik ein. Ob Lyrikliebhaber*innen oder Neugierige – alle sind herzlich willkommen! An dem Tag kann gerne Lektüre zum Thema Lyrik mitgebracht werden – dies ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Sonntag, 27. September 2026, 14-18 Uhr
B-Side Café, Am Mittelhafen 42, Münster
Alle Infos: www.instagram.com/silentbookclub.ms/
Cactus Junges Theater: „Familiento(rt)ur“
Familiento(rt)ur © Meike Reiners
We are family!? Bagage, Clan, Sippschaft, Angehörige, Ragazzi – Familienbande, ob blutsverwandt oder anders verbunden, gehören zu den prägendsten Konstrukten in der Textur unserer sozialen Wirklichkeit. Alle können mitreden, alle haben etwas zu erzählen – bei Familie als Hafen, Schlachtfeld, Nest und Spannungsfeld der Mächte. Die immersive Produktion wirft verschiedene Schlaglichter auf den Kosmos „Familie“ und zeichnet szenische Bilder im privaten Ambiente. Das intergenerative Ensemble blickt multiperspektivisch – aus der Warte der Kindheit, des Erwachsenseins und der Großeltern-Generation – auf Themen, Emotionen und Biografisches. In Szenen zu Fürsorge, Fremdheit und Fundament öffnet sich ein Kaleidoskop, das unter anderem Einsamkeit, Zwist, Geschwister, Patchwork, Gewalt, heile Welt und aktuelle wie traditionelle Rollenbilder illuminiert.
Premiere: Freitag, 25. September 2026, 18 Uhr
Weitere Termine im September und Oktober
DIE SOPHIE, Sophienstraße 16, Münster
Alle Infos: www.pumpenhaus.de
Wewerka Pavillon: „Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs“
Die raumbezogene Installation „Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs“ ist ein räumliches Gefüge aus Holz und Keramik, in dem geometrische Formen, organische Bewegungen und materielle Spuren in einen Dialog treten. Dreieck, Quadrat, Sechseck und Kreis erscheinen nicht als dekorative Elemente, sondern als symbolische Formen eines fortwährenden Prozesses von Entstehung, Veränderung und Erneuerung. Sie verweisen auf grundlegende Ordnungsprinzipien, aus denen sich natürliche Prozesse und neue Formen immer wieder entwickeln. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft erscheinen nicht als voneinander getrennte Zustände, sondern als miteinander verbundene Dimensionen eines fortwährenden Werdens, das seinen Ursprung in natürlichen Prozessen findet. Die Künstlerin Yeri Kang absolvierte ihr Studium der Ostasiatische Malerei in Südkorea. Seit 2022 studiert sie Freie Kunst an der Kunstakademie Münster.
Bis 26. September 2026
Wewerka Pavillon, Kardinal von Galen Ring / Annette Allee / Aasee Uferweg, Münster
Alle Infos: www.kunstakademie-muenster.de
SO66 Produzentengalerie: VIELLEICHT
Gesten © Gabriele Maria Koch
Vielleicht: ein Möglichkeitsraum zwischen Ja und Nein, ein Schwebezustand zwischen Hoffnung und Zweifel. Dieser Ausstellungstitel verweigert Eindeutigkeit. Die Künstlerinnen geben der Offenheit, der Unvollständigkeit und Wandelbarkeit eine ästhetische Form. Die Schwarz-Weiß-Fotografie „Vielleicht ein Traum“ von Crista Book reduziert das Motiv auf das Wesentliche: Licht, Schatten und die Konturen einer dreijährigen Tänzerin. Anne Fellenberg bezieht sich mit „Vielleicht ein Wal?“ (Malerei auf Leinwand) auf allgemeine Thesen zur Kunst-Rezeption. In ihrem Relief „Höllenspektakel-Rückseite“ verarbeitet Annette Hinricher Zement, Pigment, Steinmehl und Ruß. Waltraud Kleinsteinberg nimmt konkrete Texte aus Partner-Suchanzeigen und kommentiert und illustriert sie künstlerisch. Sie füllt kleine Holzkästchen mit Szenerien aus Zeichnung und Objekt und verwandelt die Zigarillo-Schachteln in poetisch anmutende „Herz Kammern“. Mit „Gesten“ sind die großformatigen Pinsel-Zeichnungen von Gabriele Maria Koch betitelt. Liane Sommer begibt sich mit ihren Arbeiten ins Utopische und Phantastische des Vielleicht. Veronika Teigeler nähert sich mit dem Abbild eines Hundes dem Thema dem Umgang mit Erwartungen. Auch von Ulrike Vetter sind Exponate in der Ausstellung zu sehen.
Bis 27. September 2026
SO66 Produzentengalerie, Soester Straße 66/Ecke Hafenweg, Münster
Alle Infos: www.so-66.de
Haus der Niederlande im Krameramtshaus:
„Bilder Buch Kunst – 20 Jahre Ateliers Hafenstraße“
© Ateliers Hafenstraße
Seit zwei Jahrzehnten entstehen am Alten Güterbahnhof Illustrationen, Bilderbücher, Comics, Geschichten und Fotografien. Anlässlich des Jubiläums präsentieren 15 Künstler*innen aus den Ateliers Hafenstraße die ganze Bandbreite ihres Schaffens. Zu sehen sind unter anderem Siebdrucke und Grafiken von Robert Nippoldt und Nolwenn Chouinard, Comics von Duniel Niehaus und Maximiliane Spieß, Kinderbuchillustrationen von Alexander Steffensmeier, Lilli L’Arronge, Stephan Pricken, Lars Baus und Günther Jakobs sowie Kunstfotografie von Dominic Sehak. In den Atelierräumen am Alten Güterbahnhof arbeiten insgesamt 20 Kreative. Rund 800 Buchprojekte sind dort seit 2006 entstanden. Dazu gehören auch bekannte Kinderbuchfiguren wie die Kuh Lieselotte, Dr. Brumm, der Grolltroll und das Urmel.
Bis 11. Oktober 2026
Haus der Niederlande im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, Münster
Alle Infos: Haus der Niederlande im Krameramtshaus
Nienberger Kammermusik
© Musikschule Nienberge e. V.
Mit der neuen Reihe „Nienberger Kammermusik“ wird an die traditionsreiche Kammermusikreihe im Haus Rüschhaus angeknüpft. Es wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das musikalischen Hochgenuss verspricht und neue Impulse setzt. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten statt. Jeder Raum bietet eine eigene Atmosphäre und eröffnet besondere Zugänge zur Musik.
Samstag, 31. Oktober 2026, 19 Uhr im Haus der Niederlande:
„Mensch in der Masse“, Berlage Saxophone Quartet & Noa Wildschut
Sonntag, 8. November 2026, 18 Uhr in der Kirche St. Sebastian, Nienberge:
„Der goldene Käfig“, Elisabeth Woltèche, Laia Blasco López, Lidia Rodrigo Royo
Alle Infos: www.musikschule-nienberge.de
Weitere Informationen für Kulturinteressierte und Kulturschaffende
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