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Willkommen beim Kulturamt Münster!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an kulturellen Projekten und Themen der Stadt. Auf unseren Seiten gibt es zahlreiche Informationen zu Veranstaltungen und Programmen sowie zu Fördermöglichkeiten kultureller Projekte. Im Folgenden finden Sie die aktuellen Veranstaltungen vom Kulturamt, Neuigkeiten zu kulturellen Themen und die vom Team des Kulturamtes ausgewählten Veranstaltungstipps für die nächsten Tage.
Darüber hinaus finden Sie hier das Programm unserer Stadtteilkulturzentren Kap.8 und Begegnungszentrum Meerwiese sowie weitere ausgewählte Kulturveranstaltungen in den Stadtteilen.
Aktuelles aus dem Kulturamt
Literaturline – Lesung für zuhause oder unterwegs
Christina Schößler © Romy Dircks
Schnell und einfach jederzeit und überall abrufbar – das ist die Literaturline. Hier kommen die Literaturschaffenden selbst zu Wort. Seit 2001 bringt die Literaturline Informationen, Texte und Ton über das Internet zu den Zuhörerinnen und Zuhörern. Sie klingt und deklamiert, erzählt und dramatisiert – mal traditionell, mal experimentell. Ob Roman oder Gedicht, Poetry Slam oder Autobiografie, Sachbuch, Hörspiel oder Klangcollage – hier finden Sie jeden Monat eine neue Lesung. Das Besondere daran? Die Lesenden kommen aus aller Welt, aber es gibt immer einen Bezug zu Münster. Übrigens: Wussten Sie, dass die Literaturline früher mal eine eigene Telefonnummer hatte? Damals hieß es also: Bei Anruf Literatur. Heute können die Lesungen hier auf unserer Website oder bei Spotify unter „Literaturline Münster“ angehört werden. Im September 2026 liest Christina Schößler aus ihrem Gedichtband „Atem ist ein scheues Tier“.
Zur Literaturline
Kulturmagazin 25/26
Grafik: Kristina Selcho © Kulturamt Münster
Das Kulturmagazin „Kultur in Münster“ erzählt Geschichten von Menschen, die Kultur in Münster ermöglichen und gestalten. Mit vielen Interviews und großformatigen Fotos stellt es die städtischen Kultureinrichtungen vor und gibt der geförderten freien Szene breiten Raum. Das Journal ermöglicht so jahresübergreifend einen einmaligen Blick in Münsters vielfältige Kulturszene und lässt die Akteur*innen selbst zu Wort kommen. Es gibt Hinweise auf Veranstaltungen, die es sich vorzumerken gilt, und umfangreiches Hintergrundwissen zu aktuellen Entwicklungen.
Die neue Ausgabe nimmt drei Einrichtungen in den Blick, die auf je eigene Weise das historische Gedächtnis der Stadt lebendig erhalten: das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und den Geschichtsort Villa ten Hompel. Neben dem geschichtlichen Schwerpunkt widmet sich das Magazin den Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Literatur, und Cross-Over-Projekten und bietet einen Blick auf das lebendige Kulturprogramm der Stadt. Das Magazin wird vom Kulturamt herausgegeben und ist kostenlos erhältlich in der Münster Information im Stadthaus 1 (Heinrich-Brüning-Straße 7), sowie zum Download.
Kulturmagazin 25/26
Kulturrucksack 2026
Ein Anti-Filter-Studio bauen, einen Reisebericht über die eigene Stadt schreiben, ein Musical entwickeln, Science-Fiction-Welten erschaffen: Der Kulturrucksack in Münster bietet erneut viele kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Er steckt voller spannender Workshops, Kurse und Aktionen zwischen Film, Kunst, Theater, Fotografie, Tanz, DJing, Bloggen und vielem mehr. Aus einer Vielzahl an Vorschlägen wählte eine fünfköpfige Jury zahlreiche Projekte für das Jahr 2026 aus. Das Programm erstreckt sich über das gesamte Jahr und eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Mit dem Kulturrucksack-Programm möchte die Regierung des Landes NRW allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, Kunst und Kultur zu erleben.
Alle Infos: Kulturrucksack 2026
Skulptur Projekte 2027
© Studio Lana Grahek & Infinum
Die Skulptur Projekte laden erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die Ausstellung, die seit 1977 in zehnjährigem Rhythmus in Münster stattfindet, feiert damit zugleich ihr 50-jähriges Bestehen. Die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe liegt beim Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW. Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Beginnend im Frühjahr laden die Skulptur Projekte dazu ein, im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen Fragen und Themen kennenzulernen, die die Ausstellung 2027 prägen werden.
13. Juni bis 3. Oktober 2027
Verschiedene Orte in Münster
Mehr zu den Skulptur Projekten 2027
Kultur mit jungen Menschen machen. Mitten im Stadtteil. Mitten im Leben.
Grafik: Heike Schwalm © Kulturamt Münster
Münster verfügt über eine lebendige Kulturlandschaft, die seit vielen Jahren von engagierten Menschen, Einrichtungen und Initiativen mitgestaltet wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die vielfältige Kulturelle Bildung. Die kontinuierliche Evaluation des kommunalen Gesamtkonzepts zeigt jedoch, dass kulturelle Teilhabe junger Menschen weiterhin sozialräumlich unterschiedlich ausgeprägt ist. Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt Münster noch mehr Menschen erreichen, die junge Menschen begleiten, fördern und unterstützen – und sie als Möglichmacher*innen für ein Aufwachsen mit Theater, Tanz, Film, Bildender Kunst und weiteren künstlerischen Ausdrucksformen gewinnen. Für die Fortschreibung dieses sozialräumlichen Konzepts wurde die Stadt mit einem Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ab September laden sechs Werkstätten Multiplikator*innen dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Alle Infos: Münster macht Kultur
Sonderpreis des Landes NRW für das Konzept „Münster macht Kultur“
Frauke Schnell und Heike Schwalm © Stadt Münster | Michael Lyra
Das Kulturamt freut sich, dass mit dem Sonderpreis der innovative Ansatz einer dezentralen und aufsuchenden Kulturellen Bildung prämiert wurde. Ausgangspunkt des Konzepts ist die Überzeugung, dass der Funke für ein Leben mit Kunst und Kultur im Alltag überspringt – also dort, wo junge Menschen leben. Vier Stadtteilkulturorte werden nun zu Werkstätten Kultureller Bildung: das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster. Bei der Entwicklung passgenauer Angebote für Kinder und Jugendliche arbeitet das Kulturamt Hand in Hand mit verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung sowie mit lokalen Akteur*innen zusammen – darunter Partner*innen aus Bildung, sozialer Arbeit, Ehrenamt, der freien Kunst- und Kulturszene und nicht zuletzt junge Menschen selbst. In den Werkstätten werden Multiplikator*innen Methoden und Formate an die Hand gegeben, die Theater, Literatur, Film, Tanz, Kunst, Medien und Stadtgeschichte als selbstverständlichen Teil des Alltags erfahrbar machen.
Zur Pressemitteilung
Neuigkeiten für Kulturschaffende
Maßnahmenkatalog „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“
© Kulturstiftung des Bundes
Welche Maßnahmen zur Anpassung an Klimawandelfolgen kommen für Kultureinrichtungen in Frage? Der neue Katalog der Kulturstiftung des Bundes beinhaltet 30 Maßnahmensteckbriefe und bietet eine Orientierungshilfe für Institutionen, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen möchten.
Download und weitere Infos: www.kulturstiftung-des-bundes.de
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2026
© Deutscher Bühnenverein
Mehr als 60 Künstler*innen und Kollektive sind in diesem Jahr für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Die Preisträger*innen werden bei einer großen Gala am 14. November 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ausgezeichnet. Das Kulturamt freut sich über die Nominierung der Regisseurin Catharina Fillers. Sie ist für die echtzeit-theater Produktion FIESTA für den FAUST 2026 in der Kategorie „Regie Theater für Junges Publikum“ nominiert.
Ausschreibung: RKP Förderung 2027
© MKW NRW
Mit dem landesweiten RKP – Regionales Kultur Programm NRW fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW kooperative Kulturprojekte in den zehn Kulturregionen des Landes. Kunst- und Kulturprojekte im Münsterland werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Wichtigstes Kriterium dabei: Das Projekt muss kooperativ sein, das heißt, jede*r Antragsteller*in benötigt mindestens zwei weitere Kooperationspartner*innen aus der Region. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen, Institutionen, Privatpersonen und freie Träger. Für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren werden mit den "Ergänzungsmitteln Barrierefreiheit" bis zu 5.000 Euro (100 Prozent-Förderung) pro Kulturprojekt ergänzend zum RKP-Antrag zur Verfügung gestellt.
Antragsfrist: 30. September 2026
Alle Infos: www.muensterland.com
Fonds Soziokultur: Förderprogramme
© Fonds Soziokultur e.V.
Der Fonds Soziokultur schreibt eine neue Förderrunde in zwei Programmen aus. Mit der „Allgemeinen Projektförderung“ unterstützt der Fonds Soziokultur konkrete soziokulturelle Projektideen. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, die Menschen vor Ort als Aktive in der Konzeption und Durchführung mit einbeziehen und ein gesellschaftspolitisches oder soziales Thema mit kulturellen Methoden bearbeiten. Mit dem Förderprogramm „U25 – Junge Kulturinitiativen“ werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren bei den ersten eigenen Schritten in der Kulturarbeit unterstützt.
Antragsstart: 2. Oktober 2026
Antragsfrist: 2. November 2026
Alle Infos: www.fonds-soziokultur.de
Initiative Musik: Förderprogramm Live 500 IV
© Initiative Musik
In der aktuellen wirtschaftlich angespannten Situation setzen viele Livemusikspielstätten und Veranstalter*innen verstärkt auf etablierte Musiker*innen. Konzertformate mit aufstrebenden Musiker*innen sowie weniger populäre oder experimentelle Genres laufen dabei Gefahr, in den Hintergrund zu treten. Das aufgelegte Förderprogramm Live 500 IV soll hier ansetzen. Es soll ein flächendeckendes Fortbestehen der kulturellen Vielfalt an Livemusikprogrammen im Bereich der Popularmusik sichern. Darüber hinaus zielt es darauf ab, kleine bis mittlere Musikspielstätten und Veranstalter*innen bei einer diverseren Programmplanung und faireren Vergütung der Künstler*innen zu unterstützen und somit mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Schließlich soll Live 500 IV auch die ländlichen und strukturell schwächeren Regionen stärken.
Antragsstart: 6. Oktober 2026 (12 Uhr)
Antragsfrist: 20. Oktober 2026 (12 Uhr)
Alle Infos: www.initiative-musik.de
Einladung zum offenen Austausch über die Kultur der Zukunft
© Events Neue Effizienz gemeinnützige GmbH
Knapper werdende Ressourcen verändern die Rahmenbedingungen kultureller Arbeit. Die Kultur der Zukunft entsteht dort, wo Wissen, Materialien und Ideen geteilt werden. Vier Projekte, ein gemeinsames Anliegen: Kultur zukunftsfähig machen. Ob Materialkreisläufe für den Kulturbereich (Circular.Culture), nachhaltige Bühnenbildentwicklung mit neuen Technologien (Zukunftsbühne), Transformation in Kulturverwaltungen (ökoKom) oder gemeinschaftlich gestaltete Stadträume (Urban Wilderness) – alle Projekte suchen nach Antworten auf dieselbe Frage: Wie schaffen wir eine Kultur, die mit weniger Ressourcen mehr Zukunft ermöglicht? Die vier Projekte laden Kulturschaffende, Kulturverwaltungen und Kulturpolitik in die Innovationsstadt Wuppertal ein, Erfahrungen auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen.
Montag, 12. Oktober 2026, 15.30 Uhr
Pina-Bausch-Zentrum, Bundesallee 260, Wuppertal
Anmeldeformular: www.neue-effizienz.de
Mitmachen beim KURZFILMTAG!
© Bundesverband Deutscher Kurzfilm
Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres – und der KURZFILMTAG! Bereits zum 15. Mal lädt der Bundesverband Deutscher Kurzfilm dazu ein, zwischen dem 15. und 21. Dezember 2026 eigene Veranstaltungen zu organisieren und Kurzfilme zu zeigen. Jede*r kann mitmachen: Ob im Kino, in der WG-Küche, auf dem Weihnachtsmarkt oder im Wohnzimmer – die Veranstaltungsorte sind so vielfältig wie die Filme selbst. 2025 waren über 400 Veranstalter*innen dabei. Das Motto des diesjährigen KURZFILMTAGs lautet: In Bewegung. Was könnte passender sein? Schließlich sind Filme per Definition Bilder in Bewegung, die uns bewegt und nachdenklich zurücklassen.
Veranstaltungszeitraum: 15. bis 21. Dezember 2026
Alle Infos & Anmeldung: www.kurzfilmtag.com
Ausschreibung: KUNSTFONDS_Publikation
© STIFTUNG KUNSTFONDS
Freiberufliche bildende Künstler*innen und Künstler*innen-Duos können sich ab dem 1. Oktober 2026 bei der STIFTUNG KUNSTFONDS für eine Förderung im Programm KUNSTFONDS_Publikation bewerben. Gefördert werden analoge und digitale Einzelpublikationen. Das Programm unterstützt bildende Künstler*innen dabei, ihre künstlerischen Ideen und Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und diese zu bewerben. Finanziert wird es von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.
Bewerbungsfrist: 15. Januar 2027
Alle Infos: www.kunstfonds.de
LWL-Kulturstiftung: Förderschwerpunkt 2028 „KI & Kultur“
© LWL-Kulturstiftung
Im Kultursektor eröffnet KI vielfältige, kreative Möglichkeiten. Neben Offenheit und Neugier bestehen gleichzeitig Fragen im Umgang mit der neuen Technologie. Diesem Themenfeld widmet sich die LWL-Kulturstiftung in ihrem vierten Förderschwerpunkt, bei dem KI auf Kultur trifft. Kulturschaffende, die bereits KI in ihrer künstlerischen Arbeit anwenden oder sich dafür interessieren, bekommen hier Raum, um neue Wege auszuloten, KI kritisch zu hinterfragen und die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Das Ziel: Starke kulturelle Kompetenz in der Region und ein vielfältiges, gemeinsames Kulturprogramm im Jahr 2028.
Antragsfrist: 28. Februar 2027
Alle Infos: www.lwl-kulturstiftung.de
Veranstaltungstipps
Cactus Junges Theater: „Familiento(rt)ur“
Familiento(rt)ur © Meike Reiners
We are family!? Bagage, Clan, Sippschaft, Angehörige, Ragazzi – Familienbande, ob blutsverwandt oder anders verbunden, gehören zu den prägendsten Konstrukten in der Textur unserer sozialen Wirklichkeit. Alle können mitreden, alle haben etwas zu erzählen – bei Familie als Hafen, Schlachtfeld, Nest und Spannungsfeld der Mächte. Die immersive Produktion wirft verschiedene Schlaglichter auf den Kosmos „Familie“ und zeichnet szenische Bilder im privaten Ambiente. Das intergenerative Ensemble blickt multiperspektivisch – aus der Warte der Kindheit, des Erwachsenseins und der Großeltern-Generation – auf Themen, Emotionen und Biografisches. In Szenen zu Fürsorge, Fremdheit und Fundament öffnet sich ein Kaleidoskop, das unter anderem Einsamkeit, Zwist, Geschwister, Patchwork, Gewalt, heile Welt und aktuelle wie traditionelle Rollenbilder illuminiert.
Premiere: Freitag, 25. September 2026, 18 Uhr
Weitere Termine im September und Oktober
DIE SOPHIE, Sophienstraße 16, Münster
Alle Infos: www.pumpenhaus.de
Der kleine Bühnenboden: „OH MEIN GOTT!“
Konrad Haller und Maria Goldmann © Matisek Brockhues
Gott leidet an Depressionen. Todernst und kurz vor dem Entschluss, die Menschheit auszulöschen, sucht er die taffe, alleinerziehende Psychologin Ela auf – für eine letzte Sitzung. Eine Stunde bleibt Ela, ihren inneren Konflikt mit Gott zu überwinden, seine Pläne zu ändern und damit die Welt zu retten. In der bissigen und tiefgründigen Komödie der israelischen Autorin Anat Gov prallen Gottesfurcht und menschlicher Freiheitsdrang, Glaube und Zweifel aufeinander. Dabei entspinnt sich eine ebenso spannende wie berührende Auseinandersetzung: Was ist der Sinn des eigenen Lebens? Und warum hat Gott den Menschen überhaupt erschaffen?
Premiere: Freitag, 25. September 2026, 20 Uhr
Weitere Termine von Oktober bis Dezember
Der kleine Bühnenboden, Schillerstraße 48a, Münster
Alle Infos: www.derkleinebuehnenboden.de
Wewerka Pavillon: „Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs“
Die raumbezogene Installation „Im Rhythmus der Ordnung: Form des Ursprungs“ ist ein räumliches Gefüge aus Holz und Keramik, in dem geometrische Formen, organische Bewegungen und materielle Spuren in einen Dialog treten. Dreieck, Quadrat, Sechseck und Kreis erscheinen nicht als dekorative Elemente, sondern als symbolische Formen eines fortwährenden Prozesses von Entstehung, Veränderung und Erneuerung. Sie verweisen auf grundlegende Ordnungsprinzipien, aus denen sich natürliche Prozesse und neue Formen immer wieder entwickeln. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft erscheinen nicht als voneinander getrennte Zustände, sondern als miteinander verbundene Dimensionen eines fortwährenden Werdens, das seinen Ursprung in natürlichen Prozessen findet. Die Künstlerin Yeri Kang absolvierte ihr Studium der Ostasiatische Malerei in Südkorea. Seit 2022 studiert sie Freie Kunst an der Kunstakademie Münster.
Bis 26. September 2026
Wewerka Pavillon, Kardinal von Galen Ring / Annette Allee / Aasee Uferweg, Münster
Alle Infos: www.kunstakademie-muenster.de
POETRY: Silent Book Club Münster
© Stadt Münster
Der Silent Book Club Münster lädt zu einem Treffen rund um das Thema Lyrik und Lesen ein! Ergänzend zur gewohnten stillen Lesestunde wird es ein erweitertes Veranstaltungsprogramm geben. Unter anderem besteht die Möglichkeit an der Teilnahme an einem Poetry Workshop, mit der Möglichkeit zur kreativen Gestaltung eigener lyrischer Texte. Begleitend dazu lädt eine Ausstellung in Kooperation mit der Künstlerin Anna Stern zur visuell-auditiven Begegnung mit Lyrik ein. Ob Lyrikliebhaber*innen oder Neugierige – alle sind herzlich willkommen! An dem Tag kann gerne Lektüre zum Thema Lyrik mitgebracht werden – dies ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Sonntag, 27. September 2026, 14-18 Uhr
B-Side Café, Am Mittelhafen 42, Münster
Alle Infos: www.instagram.com/silentbookclub.ms/
Die Linse e.V.: „The Rider“
„The Rider“ (USA 2017), Filmstill © Weltkino
Chloé Zhaos „The Rider“ beschließt die Filmreihe „Female Gaze – Frauen schreiben Männer“ mit einem eindringlichen Blick auf Männlichkeit und Verletzlichkeit. Was bleibt von einem Mann, wenn er das verliert, worüber er sich selbst definiert? Brady ist Rodeostar und begabter Pferdetrainer. Reiten bestimmt sein Selbstbild und seinen Platz in einer Welt, in der Härte, Mut und körperliche Stärke zum männlichen Rollenverständnis gehören. Doch nach einem schweren Sturz warnen ihn die Ärzte: Ein weiterer Unfall könnte ihn das Leben kosten. Brady muss sich der Frage stellen, wer er sein kann, wenn er nicht mehr der Cowboy sein darf, der er immer sein wollte. Zhaos Blick auf diese männlich geprägte Welt ist weder anklagend noch romantisierend. Sie beobachtet, wie Männlichkeit durch Körperlichkeit, Schmerz und Schweigen gelebt wird.
Sonntag, 27. September 2026, 20 Uhr
Cinema, Warendorfer Str. 45-47, Münster
Alle Infos: www.dielinse.de
5. Kindermusikfestival-Münster 2026
© Karibuni – Weltmusik für Kinder
Unter dem Titel „Karibuni lädt ein...“ veranstaltet die vielfach ausgezeichnete Musikgruppe „Karibuni – Weltmusik für Kinder“ das fünfte Kindermusikfestival in Münster. Dezentral in den Stadtteilen und im Zentrum werden „Cattu– Der Traumfänger“ aus Berlin, „Das Pindakaas Saxophon Quartett“ und „Karibuni-Weltmusik für Kinder“ aus Münster mit mehr als zehn Solo-Konzerten auf der Bühne stehen. Das Festival lebt davon, dass Musik Menschen zusammenbringt und Kinder Musik nicht nur hören, sondern erleben, entdecken und selbst mitmachen können. Krönender Abschluss des Kindermusikfestivals wird ein gemeinsames Konzert aller beteiligten Musiker*innen im Theater im Pumpenhaus sein. Zielgruppe sind alle ab 4 Jahren.
Bis 27. September 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.kindermusikfestival-muenster.de
LITFILMS – Literatur Film Festival Münster 2026
© LITFILMS
Das LITFILMS Literatur Film Festival Münster widmet sich dem Spannungsfeld von Film und Literatur. Es bietet Raum für Experimente, klassische Adaptionen und den direkten Austausch zwischen den Kunstformen. In seiner vierten Ausgabe richtet das Festival den Fokus auf prägende Autorinnen und Filmemacherinnen, die Literatur- und Filmgeschichte geschrieben haben – von Jane Austen über Lotte Reiniger bis hin zu Elfriede Jelinek. Den Auftakt bilden Live-Programme mit Lesungen und Gesprächen mit renommierten Gästen wie Anja Rützel, Annika Brockschmidt, Judith Hoersch, Rike Reiniger, Tamar Noort, David Vajda und Son Lewandowski. Im Mittelpunkt stehen literarische und filmische Werke, die neue Perspektiven auf Geschichte, Identität und gesellschaftliche Fragen eröffnen. Ein besonderes Highlight ist die Retrospektive zum filmischen Schaffen der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek anlässlich ihres 80. Geburtstags.
Bis 27. September 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.litfims.de
SO66 Produzentengalerie: VIELLEICHT
Gesten © Gabriele Maria Koch
Vielleicht: ein Möglichkeitsraum zwischen Ja und Nein, ein Schwebezustand zwischen Hoffnung und Zweifel. Dieser Ausstellungstitel verweigert Eindeutigkeit. Die Künstlerinnen geben der Offenheit, der Unvollständigkeit und Wandelbarkeit eine ästhetische Form. Die Schwarz-Weiß-Fotografie „Vielleicht ein Traum“ von Crista Book reduziert das Motiv auf das Wesentliche: Licht, Schatten und die Konturen einer dreijährigen Tänzerin. Anne Fellenberg bezieht sich mit „Vielleicht ein Wal?“ (Malerei auf Leinwand) auf allgemeine Thesen zur Kunst-Rezeption. In ihrem Relief „Höllenspektakel-Rückseite“ verarbeitet Annette Hinricher Zement, Pigment, Steinmehl und Ruß. Waltraud Kleinsteinberg nimmt konkrete Texte aus Partner-Suchanzeigen und kommentiert und illustriert sie künstlerisch. Sie füllt kleine Holzkästchen mit Szenerien aus Zeichnung und Objekt und verwandelt die Zigarillo-Schachteln in poetisch anmutende „Herz Kammern“. Mit „Gesten“ sind die großformatigen Pinsel-Zeichnungen von Gabriele Maria Koch betitelt. Liane Sommer begibt sich mit ihren Arbeiten ins Utopische und Phantastische des Vielleicht. Veronika Teigeler nähert sich mit dem Abbild eines Hundes dem Thema dem Umgang mit Erwartungen. Auch von Ulrike Vetter sind Exponate in der Ausstellung zu sehen.
Bis 27. September 2026
SO66 Produzentengalerie, Soester Straße 66/Ecke Hafenweg, Münster
Alle Infos: www.so-66.de
no cube: „vorgestellt“
© Westdeutscher Künstlerbund
Der Westdeutsche Künstlerbund e.V. präsentiert in Zusammenarbeit mit dem „no cube“ die Künstlerinnen Sabina Flora, Jae Jin Park und den Künstler Werner Ryschawy gemeinsam in einer Ausstellung. Mit der Ausstellung wird die Reihe „vorgestellt“ fortgesetzt, die neuen Mitgliedern des Westdeutschen Künstlerbundes die Möglichkeit gibt, ihre künstlerischen Positionen und ihr aktuelles Schaffen einem interessierten Publikum zu präsentieren. Die gemeinsame Ausstellung bringt dabei unterschiedliche künstlerische Arbeiten und Perspektiven zusammen und gibt Einblick in die vielfältigen Ausdrucksformen der drei beteiligten Künstlerinnen und Künstler.
Eröffnung: Samstag, 3. Oktober 2026, 19 Uhr
Laufzeit: 3. Oktober bis 1. November 2026
no cube, Achtermannstr. 26, Münster
Alle Infos: www.nocube.net
JazzToday: SCHICK/FLATEN/STEIDLE
© Viola Förster-Lühe
Das Akustik-Trio SCHICK/FLATEN/STEIDLE besteht aus drei ikonischen Musikern der heutigen europäischen Jazz-, Improvisations- und Experimentalmusikszene. Die Entstehung dieser Besetzung dauerte lange und entstand im Wesentlichen aus dem Versuch, die Kräfte zweier energiegeladener Noise- und elektroakustischer Duos zu bündeln: Ignaz Schick und Oliver Steidle (ILOG) sowie Ingebrigt Håker Flaten und Ignaz Schick (HÅKER FLATEN/SCHICK). Beide Duos blicken auf eine langjährige und lebendige Geschichte zurück – mit Konzerten in Clubs und auf Festivals in ganz Europa, den USA und Mexiko. Beide Power-Duos sind weiterhin intakt, aber nun auch verbündet in diesem akustischen Trio mit einem „Back to the Roots“-Ansatz: Free Jazz und freie Improvisation. Pur, melodisch, rhythmisch, energiegeladen, überraschend und in der Tradition verwurzelt.
Sonntag, 4. Oktober, 19.30 Uhr
BLACK BOX, Achtermannstraße 10–12, Münster
Alle Infos: www.cuba-muenster.de
KLANGZEIT – Festival für neue Musik 2026
© Gesellschaft für Neue Musik e. V.
Die 13. Ausgabe der KLANGZEIT, dem Münsteraner Festival für Zeitgenössische Musik, widmet sich unter dem Thema BRIDGES dem Schaffen von Verbindungen. Die Gesellschaft für Neue Musik Münster präsentiert ein hochkarätiges und vielschichtiges Programm: von interdisziplinärem Musiktheater im Pumpenhaus bis zur interaktiven Klanginstallation am Hawerkamp, von neuen Kompositionen für Ensemble und Solisten bis zur Improvisation, vom Kinderkonzert bis zur frischen Brise für die Stadt. In Kooperation mit der Kunsthalle Münster findet eine 30-stündige Aufführung von Eric Saties „Vexations“ in der Dominikanerkirche statt. Die Aufführung wird von mehr als 30 Pianist*innen aus Münster und ganz Nordrhein-Westfalen realisiert. Der Eintritt zur Aufführung ist frei.
KLANGZEIT-Festival: 8.-11. Oktober 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.gnm-muenster.de
Aufführung: Samstag, 10. Oktober 2026, ab 11 Uhr
Dominikanerkirche, Salzstraße 10, Münster
Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de
Kunsthalle Münster: Euridice Zaituna Kala „Daylighting: aber es ist Wasser, das spricht“
Euridice Zaituna Kala, Eutrophê: the wave (Detail) 2025, irisierende Metallrahmen, Transfer auf Glas und Metall, Schrift, Gravur, Samen, Glas. © Euridice Zaituna Kala und galerie anne barrault. Foto: Aurélien Mole
Das künstlerische Werk der mosambikanischen Künstlerin Euridice Zaituna Kala erwächst aus einer tiefgreifenden Dekonstruktion, Manipulation und Rekonstruktion kultureller und historischer Metamorphosen. Mit ihren Werken lädt sie dazu ein, sich mit den historischen und kulturellen Transformationen des (persönlichen und kollektiven) Gedächtnisses auseinanderzusetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der komplexen Beziehung von Kolonialismus und Post-Kolonialismus sowie dem nachkolonialen Erinnern. Mit ihren künstlerischen Recherchen und Kreationen hat sie eine beeindruckende Strategie entwickelt, um sich mit der langen Geschichte von Auslöschung und Totschweigen auseinanderzusetzen und Spuren von unsichtbaren Subjektivitäten und Gemeinschaften nachzugehen. Die Ausstellung vereint die Stimmen zahlreicher Kämpfe – ökologische, feministische, indigene – und verbindet sie mit der Geschichte der Künstlerin sowie der Ausstellungsorte. Es ist ein Dialog zwischen dem Inneren und dem Äußeren, objektiven und subjektiven Elementen, Geschichten und Bildern. Kala untersucht die Ambivalenz historischer Erzählungen. Ihre Arbeiten nehmen die Form von Installationen, Performances, Bildern, Objekten und Büchern an, in denen sie ihre Recherchen mit persönlichen Erinnerungen kombiniert, um dem Unerhörten und Vergessenem eine Stimme zu geben.
Eröffnung: 9. Oktober 2026, 18 Uhr
10. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, Münster
Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de
Haus der Niederlande im Krameramtshaus:
„Bilder Buch Kunst – 20 Jahre Ateliers Hafenstraße“
© Ateliers Hafenstraße
Seit zwei Jahrzehnten entstehen am Alten Güterbahnhof Illustrationen, Bilderbücher, Comics, Geschichten und Fotografien. Anlässlich des Jubiläums präsentieren 15 Künstler*innen aus den Ateliers Hafenstraße die ganze Bandbreite ihres Schaffens. Zu sehen sind unter anderem Siebdrucke und Grafiken von Robert Nippoldt und Nolwenn Chouinard, Comics von Duniel Niehaus und Maximiliane Spieß, Kinderbuchillustrationen von Alexander Steffensmeier, Lilli L’Arronge, Stephan Pricken, Lars Baus und Günther Jakobs sowie Kunstfotografie von Dominic Sehak. In den Atelierräumen am Alten Güterbahnhof arbeiten insgesamt 20 Kreative. Rund 800 Buchprojekte sind dort seit 2006 entstanden. Dazu gehören auch bekannte Kinderbuchfiguren wie die Kuh Lieselotte, Dr. Brumm, der Grolltroll und das Urmel.
Bis 11. Oktober 2026
Haus der Niederlande im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, Münster
Alle Infos: Haus der Niederlande im Krameramtshaus
Her Song 2 – ICONS
Christiane Hagedorn, Nikola Materne und Martin Scholz © Diana Fabbricatore
Nach dem Erfolg ihres ersten gemeinsamen Programms „Her Song“ haben sich die Musiker*innen Christiane Hagedorn, Nikola Materne und Martin Scholz für einen neuen kreativen Trip durch die Geschichte der weiblichen Popkultur zusammengetan. Sie würdigen herausragende weibliche Ikonen der Popmusik, die sich als Songwriterinnen, Sängerinnen, Produzentinnen, Performerinnen und Businessfrauen einen Namen gemacht haben. Diese Frauen haben sich gegen Widerstände durchgesetzt, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Sexismus in der Musikbranche gemacht, sind Musikerinnen, Mütter, Partnerinnen, Kolleginnen – und erzählen darüber. Das Trio lässt die Musikerinnen in Spielszenen wie Interviews, Gesprächen oder Monologen sowie in eingespielten O-Tönen selber zu Wort kommen. Und natürlich sprechen ihre Songs und Lyrics ihre eigene Sprache. Worte und Musik werden zu einem durchkomponierten Programm verknüpft, zu einer Hommage an inspirierende Künstlerinnen, Vorkämpferinnen und Role Models.
Freitag, 16. Oktober 2026, 20 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2026, 20 Uhr
Theaterbühne im Kreativ-Haus, Diepenbrockstraße 28, Münster
Alle Infos: www.hersong.de
Der Kleine Bühnenboden: „Zwischenraum – Berührungen im Unsichtbaren“
© Ingrid Hagenhenrich
Die multimodale Performance „Zwischenraum – Berührungen im Unsichtbaren“ erzählt von Nähe, Distanz und das, was Menschen jenseits des Sichtbaren miteinander verbindet. In einer Welt voller Lärm, Geschwindigkeit und digitaler Kommunikation lädt das Stück dazu ein, das Leise wahrzunehmen, das Unsichtbare zu spüren und dem nachzugehen, was im Zwischenraum entsteht. Mit Sprache, Bewegung, Stille, Musik sowie performativen Elementen wie Licht, Bild und Körperarbeit eröffnet die Performance einen sinnlich-intimen Erfahrungsraum, in dem Resonanz und Verbindung erfahrbar werden. Ausgehend von Texten aus Soziologie und Philosophie entsteht ein Abend über Berührung, Vertrauen und die Frage, wie echter Kontakt möglich wird, wenn Körper fern bleiben und Worte nicht ausreichen.
Samstag, 17. Oktober 2026, 20 Uhr
Der Kleine Bühnenboden, Schillerstraße 48a, Münster
Alle Infos: www.derkleinebuehnenboden.de
FAK26: Theresa Rothe „dream(e)scapes“
Theresa Rothe, Come Closer, 2025, Fellstoffe, Vierkantdraht, Plastikzylinder, Latex, Silikon, Modeliermasse, 180x150x60cm © Theresa Rothe. Foto: Ashley DuPree
Mit „dream(e)scapes“ öffnet Theresa Rothe (*1990) einen Zugang zum Unterbewussten und verwandelt den Ausstellungsraum in eine Traum- und Fantasiewelt, die vom Alltag und den damit einhergehenden Erfahrungen geprägt ist. Ihre Skulpturen und kinetischen Installationen beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität, Funktionalität und psychischer Stabilität, dabei werden diese emotionalen und psychischen Zustände in ambivalente Bildwelten übersetzt, die von zurückhaltender Verletzlichkeit, humorvolle Zuversicht und fast schon grotesker Niedlichkeit geprägt sind. Der Ausstellungsraum greift diese Ambivalenz auf und unterstreicht sie, indem er eben jene Zwischenwelt greifbar macht, die sich aus dem Wechselspiel zwischen Traum und Realität ergibt. Dabei überträgt sich die Materialität ihrer Skulpturen auf den Ausstellungsraum und lässt ihn zu einem immersiven Erlebnis werden.
Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2026, 18 Uhr
31. Oktober bis 29. November 2026
Förderverein Aktuelle Kunst, Fresnostr. 8, Münster
Alle Infos: www.foerdervereinaktuellekunst.de
Nienberger Kammermusik
© Musikschule Nienberge e. V.
Mit der neuen Reihe „Nienberger Kammermusik“ wird an die traditionsreiche Kammermusikreihe im Haus Rüschhaus angeknüpft. Es wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das musikalischen Hochgenuss verspricht und neue Impulse setzt. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten statt. Jeder Raum bietet eine eigene Atmosphäre und eröffnet besondere Zugänge zur Musik.
Samstag, 31. Oktober 2026, 19 Uhr im Haus der Niederlande:
„Mensch in der Masse“, Berlage Saxophone Quartet & Noa Wildschut
Sonntag, 8. November 2026, 18 Uhr in der Kirche St. Sebastian, Nienberge:
„Der goldene Käfig“, Elisabeth Woltèche, Laia Blasco López, Lidia Rodrigo Royo
Alle Infos: www.musikschule-nienberge.de
Weitere Informationen für Kulturinteressierte und Kulturschaffende
Im Veranstaltungskalender von muenster.de finden Sie viele weitere Kulturhighlights.
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