Museen

Die Kunsthalle am Hafen in Münster.
Bildrechte: Münster Marketing / Dagmar Schwell
 
Blick ins Foyer des LWL-Museums für Kunst und Kultur
Bildrechte: LWL-Museum für Kunst und Kultur/Hanna Neander

LWL-Museum für Kunst und Kultur

Das Museum vereint 1.000 Jahre Kunst vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung über 350.000 Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Grafiken, Münzen und Objekte sowie 135.000 Bücher. Auf dem Rundgang durch die Sammlung trifft der Besucher auf Kunstwerke unter anderem von Heinrich Brabender, Lucas Cranach d. Ä., Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Otto Piene, Gerhard Richter und Rosemarie Trockel.

Domplatz 10

LWL-Museum für Kunst und Kultur

Der Picasso-Platz mit dem Kunstmuseum Pablo Picasso
Bildrechte: Kunstmuseum Pablo Picasso/Micha Richter

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Im ersten Picasso-Museum Deutschlands sind auf rund 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche verschiedene Aspekte und Ausschnitte aus dem grafischen Werk Pablo Picassos und der umfangreichen Sammlung des Hauses zu bewundern. Außerdem widmen sich Sonderausstellungen mit Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen nicht nur dem Leben und Werk Picassos, sondern auch dem seiner Künstlerfreunde und Zeitgenossen.

Picassoplatz 1

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Aussenansicht des Stadtmuseums Münster
Bildrechte: Stadtmuseum Münster

Stadtmuseum Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt die Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart in 33 thematischen Kabinetten. Die Leitlinie der Ausstellung bilden zahlreiche Stadt- und Architekturmodelle, die Gestalt und Wandel Münsters von der Stadtgründung bis heute veranschaulichen. In wechselnden Sonderausstellungen werden dem Publikum spezielle Themen und Aspekte der münsterischen Kunst- und Kulturgeschichte vorgestellt.

Salzstraße 28

Stadtmuseum Münster

Planetarium Münster
Bildrechte: LWL/Steinweg

LWL-Museum für Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium

Es gibt in Münster einen Ort, an dem man mit über 9000 künstlichen Sternen den Himmel auf Erden erleben und in Sekundenschnelle eine Zeitreise ins Erdmittelalter unternehmen kann: Für Sterngucker, Dinosaurier-Fans und alle, die an Natur und Menschen interessiert sind und wissen wollen, wie die Welt funktioniert, ist das LWL-Museum für Naturkunde mit seinem Großplanetarium am Naherholungsgebiet des Aaseeparks – in unmittelbarer Nachbarschaft des Zoos – die richtige Adresse.

Sentruper Straße 285

LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium

 
Mammut im Geomuseum Münster
Bildrechte: Geomuseum der Universität Münster/Christoph Steinweg

Geomuseum der Universität Münster

Die Landsberg’sche Kurie (1703-1707), ein ehemaliges Adelspalais an der Pferdegasse im Stadtzentrum Münsters, beherbergt das Geomuseum der Universität Münster. Besucherinnen und Besucher erleben die 13,8 Milliarden Jahre währende Geschichte unserer Erde vom Urknall bis heute. Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist das 43.000 Jahre alte Mammut, gefunden 1910 in Ahlen und das Wahrzeichen des Museums. Es wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bearbeitet und neu aufgebaut.

Pferdegasse 3

Geomuseum der Universität Münster

Gebäude des Westfälischen Kunstvereins
Bildrechte: Westfälischer Kunstverein/Thorsten Arendt

Westfälischer Kunstverein

Der Westfälische Kunstverein versteht sich als Ort der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Seit 1831 setzt sich die gemeinnützige Organisation für die Förderung, Produktion, Ausstellung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst und ihrer Diskurse ein. Anders als museale Einrichtungen, präsentiert der Kunstverein internationale zeitgenössische Positionen erstmals in Deutschland und realisiert zahlreiche Neuproduktionen.

Rothenburg 30

Westfälischer Kunstverein

Haus Rüschhaus

Das Haus Rüschhaus lädt ein, die Welt der berühmten Autorin Annette von Droste-Hülshoff zu entdecken. Rund 20 Jahre lebte und arbeitete sie in dem von Johann Conrad Schlaun erbauten Landsitz. Die neue Ausstellung »Droste Welten: Rüschhaus« fragt, was es bedeutete, als Frau im 19. Jahrhundert zu schreiben: zwischen familiären Erwartungen und gesellschaftlichen Grenzen. Handschriften, persönliche Gegenstände und zeitgenössische Kunst machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Am Rüschhaus 81, Münster-Nienberge

Haus Rüschhaus

Freilichtmuseum Mühlenhof
Bildrechte: Münsterland e.V. / Philipp Fölting

Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster

Auf dem rund fünf Hektar großen Museumsgelände am Aasee können fast 30 größere und kleinere Fachwerkbauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert besichtigt werden. Neben dem historischen Sammlungsgut in und an den Häusern vermitteln Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen vielfältige Einblicke in die bäuerliche und handwerkliche Lebensweise des Münsterlandes und angrenzender Gebiete.

Theo-Breider-Weg 1

Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster

 
Außenansicht der Kunsthalle Münster.
Bildrechte: Kunsthalle Münster/Hubertus Huvermann

Kunsthalle Münster

Seit 1991 präsentiert die Kunsthalle Münster an Münsters Stadthafen nationale wie internationale zeitgenössische Kunst. In wechselnden Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen nimmt die Kunsthalle aktuelle Tendenzen und gesellschaftlich relevante Themen in den Blick. Dabei versteht sie sich als Laboratorium für sinnliche Erfahrungen, Austausch und theoretische Reflexion. So fördert und fordert die Kunsthalle eine intensive Auseinandersetzung mit der Kunst der Gegenwart.

Hafenweg 28

Kunsthalle Münster
Residence NRW+

Friedenssaal im Historischen Rathaus

Der Friedenssaal im gotischen Rathaus von Münster verdankt seinen Namen dem Abschluss des Spanisch-Niederländischen Friedens, der hier am 15. Mai 1648 feierlich beschworen wurde.
Infos zum Friedenssaal
Westfälischer Frieden

Blick in das Archäologische Museum Münster
Bildrechte: Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus

Archäologisches Museum der Universität

Das Archäologische Museum der Universität Münster - bestehend seit 1884 - präsentiert faszinierende Zeugnisse antiker Kulturen aus dem Mittelmeerraum, dem Vorderen Orient, Altägypten, Südarabien sowie dem historischen Münster. Seine vielfältigen Sammlungen dienen Forschung und Lehre, stehen aber ebenso der Öffentlichkeit und Schulen offen. Führungen, Vorträge, museumspädagogische Angebote und wechselnde Ausstellungen machen Geschichte lebendig.

Domplatz 20 - 22

Archäologisches Museum der Universität Münster
Das Archäologische Museum auf YouTube

Bibelmuseum der Universität

Das Museum zeigt die Geschichte der Bibel an Originalen – von den handschriftlichen Anfängen bis heute. Schwerpunkte: das griechische Neue Testament in seiner handschriftlichen Überlieferung und in den Drucken vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Handschriften und Drucke der lateinischen Bibel, die deutsche Bibel, besonders die Lutherübersetzung, moderne Bibelübersetzungen, Bibelillustrationen, originalgetreuer Nachbau der Gutenbergpresse.

Pferdegasse 1

Bibelmuseum Münster

 

Geschichtsort Villa ten Hompel

Industriellen-Residenz, Polizeizentrale im Zweiten Weltkrieg, Wiedergutmachungsbehörde, Museum und Begegnungsstätte – die Villa ten Hompel bietet in ihrer neuen Funktion in authentischer Umgebung die Möglichkeit, sich mit Polizei- und Verwaltungshandeln in historisch-ethischer Perspektive auseinanderzusetzen. Modernes Präsentationsdesign, eine auch multimediale Vermittlung in historischem Ambiente sind der Rahmen für historische, pädagogische und kommunikative Angebote.

Kaiser-Wilhelm-Ring 28

Internationales Kinderspielzeugmuseum Münster
Bildrechte: Internationales Kinderspielzeugmuseum Münster/Josefine Booi

Internationales Kinderspielzeugmuseum

Das Internationale Kinderspielzeugmuseum Münster lädt als Kultur- und Lernort zu einer interkulturellen Entdeckungsreise ein. Die umfangreiche Sammlung zeigt historische Spielsachen aus verschiedenen Epochen und Kulturen als Zeitzeugen einer 600-jährigen Spielzeuggeschichte. Zudem bietet der lebendige Kulturort vielfältige Workshops, Mitmachaktionen und Projekte zur Völkerverständigung.

Verspoel 7 - 8

Internationales Kinderspielmuseum

Kunsthaus Kannen
Bildrechte: Kunsthaus Kannen/Ralf Emmerich

Kunsthaus Kannen - Museum für Art Brut + Outsider Art

Das Kunsthaus Kannen ist ein Museum für Outsider Art und zeitgenössische Kunst. Neben wechselnden Ausstellungen beherbergt das Haus auch Ateliers, in denen kreativ gearbeitet wird. Es verbindet Ausstellung, Sammlung und künstlerische Praxis und zeigt Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung. Mit verschiedenen Kooperationen setzt sich das Haus für die Vernetzung von Kunstschaffenden mit Behinderungen ein.

Alexianerweg 9, Münster-Amelsbüren

Kunsthaus Kannen

Lepramuseum Münster-Kinderhaus
Bildrechte: Lepramuseum Kinderhaus

Lepramuseum

Das Lepramuseum Münster-Kinderhaus präsentiert in einem Gebäude des ehemaligen Leprahospitals die Krankheit in Geschichte, Kunst und Medizin. Die Besucherinnen und Besuchern erwartet ein Einblick in das Leben leprakranker Menschen in Europa während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Darüber hinaus werden medizinische und biologische Gesichtspunkte der Lepra erläutert und künstlerische Darstellungen im Zusammenhang mit der Krankheit gezeigt. Auch die Leprahilfe hat ihren Platz in der Ausstellung.

Kinderhaus 15, Münster-Kinderhaus

Lepramuseum Kinderhaus

Dermoplastik des berühmten Zuchthengstes "Polydor"
Bildrechte: Westfälisches Pferdemuseum/Daniel Morsey

Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo

Das Westfälische Pferdemuseum widmet sich auf 1.000 qm Ausstellungsfläche informativ und unterhaltsam der Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes in Westfalen. Zahlreiche Mitmach- und Medienstationen und spannende Original-Objekte vermitteln Einblicke in die jahrhundertlange Beziehung zwischen Pferd und Mensch. Direkt am Museumsgebäude befindet sich die Arena „Hippomaxx“, in der regelmäßig Pferdeshows und andere Veranstaltungen rund ums Pferd stattfinden.

Sentruper Str. 311

Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster

Aussenansicht des Zwingers, eine Zweigmuseum des Stadtmuseums Münster
Bildrechte: Stadtmuseum Münster

Zwinger

Der Zwinger wurde im frühen 16. Jahrhundert errichtet. In seiner fast 500-jährigen Geschichte wurde er als Wehrturm, Maleratelier und bis zu seiner Teilzerstörung Ende 1944 als Inhaftierungs- und Hinrichtungsstätte der Gestapo genutzt. 1987 installierte die Künstlerin Rebecca Horn für die Skulptur Projekte „Das gegenläufige Konzert“. Seit 1997 ist er ein Mahnmal für die Opfer der Gewalt.

Der Zwinger liegt an der Promenade im Bereich Lotharingerstraße und ist saisonal zugänglich.

Zwinger