Die Stadtverwaltung macht sich auf den Weg, ihr Arbeitsumfeld neu zu gestalten – mit offenen Bürowelten, Desk-Sharing und einer Innovation der Arbeitskultur.
Das Vorhaben Arbeitswelt. Zukunft. repräsentiert eine innovative Herangehensweise an die Gestaltung der Arbeitswelt, die auf den Werten Flexibilität, Eigenverantwortung und Empowerment basiert. Der Arbeitsplatz der Zukunft geht dabei über standardisierte Strukturen hinaus und bietet eine Arbeitsumgebung, die den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden Rechnung trägt. Dabei stehen neue Räume, moderne Technologien, die Erweiterung bestehender Regularien sowie der Mensch und sein Wirken im Mittelpunkt.
Das Stadthaus 4 als künftiges Flaggschiff für moderne Arbeit in der Stadtverwaltung
Das Stadthaus 4 als „Stadthaus für Soziales und Bildung“ ergänzt die Verwaltungscluster in den Stadthäusern 1 (Verwaltungsführung und Bürgerservices), 2 und 3 (technisches Stadthaus).
Mehr und mehr bilden die Stadthäuser im Inneren deshalb die moderne Arbeitskultur der Stadtverwaltung unter den Aspekten von New Work ab. Zentral ist für das Stadthaus 4 dabei die Abkehr vom klassischen Einzel- oder Zweierbüro hin zu flexibel nutzbaren Arbeitslandschaften. Ähnlich wie in einer privat genutzten Wohnung soll auch im Stadthaus 4 jeder Raum einem anderen Zweck dienen. Deshalb bietet das Gebäude offene und geschlossene Arbeitsbereiche, Rückzugsräume, Besprechungszonen sowie vielfältige Flächen für Austausch und Projektarbeit. Bei dem geplanten und in den anderen Stadthäusern bereits gelebten Desk-Sharing-Modell werden sich rund 1.000 Mitarbeitende etwa 800 ergonomische Arbeitsplätze teilen. Mobiles Arbeiten, Flexibilität und digitale Infrastruktur bilden die Grundlage dafür, dass Mitarbeitende dort arbeiten können, wo es für ihre Aufgaben sinnvoll ist.