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Hintergrund
Was sind die Skulptur Projekte?
Der Ursprung der Skulptur Projekte Münster liegt in einer öffentlichen Kontroverse: 1973 löste die Aufstellung der kinetischen Skulptur Drei rotierende Quadrate des amerikanischen Künstlers George Rickey an der Engelenschanze heftige Diskussionen in Münster aus.
Der damalige Direktor des Westfälischen Landesmuseums Klaus Bußmann griff diese Auseinandersetzung auf und entwickelte gemeinsam mit dem Kurator Kasper König die Idee einer Ausstellung, die den Umgang mit zeitgenössischer Skulptur neu denken sollte. Ziel war es, Kunst nicht nur im Museum zu zeigen, sondern sie in den öffentlichen Raum zu verlagern und dort zur Diskussion zu stellen.
Mit der ersten Ausgabe der Skulptur Projekte im Jahr 1977 schufen Bußmann und König ein neues Ausstellungsformat, das den Dialog zwischen Künstler*innen, Stadt und Öffentlichkeit ins Zentrum rückte und bis heute den Charakter der Skulptur Projekte prägt.
Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe liegt beim Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW.