Stadt Münster: Kulturamt - Literaturline

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Literaturline

Ihre persönliche Dichterlesung: Seit 2001 bringt die LiteraturLine Informationen, Texte und Ton über das Internet ins Haus. Es klingt und deklamiert, erzählt und dramatisiert - mal traditionell, mal experimentell. Geboten wird ein Spektrum ganz unterschiedlicher Lesungen von Lyrik, Kurz- und Kürzestprosa über Kostproben aus Roman, Märchen, Krimi, Biografie, Satire bis zu Lyrikvertonungen, Hörspiel, Kabarett und Klangcollage.

Lesung Januar 2021

Frank Lingnau und Alfons Huckebrink lesen Erzählungen

Abbildung des Buchtitels: Eine mechanische Schreibmaschine auf einem Tisch mit eingespanntem Blatt, auf das der Untertitel des Buches getippt ist.

»Literarisches Schreiben als Handwerk«

Die Autoren, Literaturkritiker und Dozenten für literarisches Schreiben Frank Lingnau und Alfons Huckebrink begegneten sich erstmals im März 1995 während einer Versammlung der Bezirksgruppe Münster/Münsterland des Verbands deutscher Schriftsteller (VS). Das Treffen markiert den Beginn ihrer bis heute andauernden fruchtbaren Zusammenarbeit. Bereits im Herbst traten sie unter dem Titel »Hungrige Herzen« erstmals mit einer gemeinsamen Lesung im damaligen Zimmertheater im Münsteraner Hauptbahnhof auf. Eine Veranstaltung, die übrigens 2019 in der Bücherei am Hansaplatz als »Hungrige Herzen reloaded« neu aufgelegt wurde.

Ebenfalls 1995 gründeten sie den Verein »Büro für intermediale Kunst e. V.« und etablierten mit den bis 2002 durchgeführten legendären »Münsteraner Literaturmeisterschaften« das erste Poetry-Slam-Format in der Region. Erstmals 1996 in der völlig überfüllten ehemaligen Gaststätte »Ex Goldener Stern« an der Warendorfer Straße durchgeführt, mussten sie bereits im nächsten Jahr in die »Kulturschiene« im alten Hauptbahnhof umziehen. Der Literaturwettbewerb erfreute sich nicht nur bei den Zuschauern großer Beliebtheit, sondern auch bei den Autorinnen und Autoren. Jahr um Jahr stieg so die Zahl der Texteinreichungen, aus denen eine fachkundig besetzte Kommission die 10 Finalisten auswählte. Am Finalabend selbst wurde von einer Jury nicht nur die Qualität der Texte gewertet, sondern ebenso die Originalität des Vortrags, beides ausgedrückt durch Notenwerte, die wie beim Eiskunstlauf gezückt wurden. Und auch das Publikum durfte sein Votum abgeben. Im Jahre 2000 erschien unter dem Titel »sechskommanull« eine Anthologie mit Siegertexten.

Im selben Jahr übernahmen Frank Lingnau und Alfons Huckebrink gemeinsam die Leitung von mehrmals jährlich stattfindenden Schreibwerkstätten in der Wasserburg Rindern in Kleve. Zum Abschluss eines Jahres geben sie eine Anthologie mit den besten dort erarbeiteten Texten heraus. Die aktuelle Sammlung erscheint im Januar unter dem Titel »Abenteuertage«. Einige Teilnehmer sind bereits seit Beginn in der Schreibwerkstatt aktiv. Im Oktober 2020 erschien im Daedalus Verlag ein Werk mit dem Titel »Literarisches Schreiben als Handwerk. Themen und Techniken für Schulen und Schreibwerkstätten«, in dem Frank Lingnau und Alfons Huckebrink ihre Erfahrungen aus zwanzig Jahren in der Leitung von Schreibwerkstätten in Form von didaktisch-methodischen Hinweisen, Anregungen und Übungen präsentieren.


Frank Lingnau während einer Lesung

Frank Lingnau (Foto: Michael Kofoth)

Frank Lingnau, geboren 1960 im Krefeld. Lebt in Münster. Fachleiter für Deutsch am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Münster und Redakteur bei der Literaturzeitschrift AM ERKER. Mitveranstalter der Münsteraner Literaturmeisterschaften. Schreibt Literaturkritiken, Prosa, Lyrik. Zuletzt: Veröffentlichung von Gedichten im »Jahrbuch der Lyrik« in AM ERKER, Nr. 75 (2018), und in RHEIN!, Nr. 18 (2018). In diesem Jahr veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit Alfons Huckebrink das Lehrwerk »Schreiben als Handwerk. Themen und Techniken für Schulen und Schreibwerkstätten« (Münster 2020).


Porträtaufnahme von Alfons Huckebrink in grauem Anzug und mit Baskenmütze

Alfons Huckebrink (Foto: Sarah Koska)

Alfons Huckebrink, geboren 1953 im Emsdetten. Lebt in Laer. Schreibt Prosa, Lyrik, Literaturkritik. Mitveranstalter der Münsteraner Literaturmeisterschaften. 2005-2008 Bezirkssprecher des Verbands deutscher Schriftsteller (VS). Zuletzt erschien der Roman: »Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb« (Greven 2018). In diesem Jahr veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit Frank Lingnau das Lehrwerk »Literarisches Schreiben als Handwerk. Themen und Techniken für Schulen und Schreibwerkstätten« (Münster 2020).
Weiterführende Informationen zu Alfons Huckebrink auf seiner Homepage:
alfons-huckebrink.de


In der ersten Doppellesung der Autoren in der Literaturline Münster präsentiert Frank Lingnau seine Erzählung »Borschtsch«, in die Eindrücke aus einem gemeinsamen Besuch in Minsk im Jahre 1996 eingeflossen sind.
Alfons Huckebrink liest den Anfang seiner Erzählung »Der Handlanger«, die im März 2021 in der Literaturzeitschrift AM ERKER erscheinen wird.


Jetzt anhören:

Frank Lingnau liest »Borschtsch«.

Alfons Huckebrink liest aus »Der Handlanger«.

Rückblick

 

Zusatzinfos

Kontakt

Kulturamt Münster
Stadthaus 1
Klemensstraße 10
48143 Münster

Telefon: 02 51/4 92-41 01
Fax: 02 51/4 92-77 52



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