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Feuerwache 2: Erste vertikale PV-Anlage an städtischem Gebäude in Betrieb

Die Stadt Münster hat ihre erste vertikale Photovoltaikanlage an einem städtischen Gebäude in Betrieb genommen. Das Amt für Immobilienmanagement installierte die Anlage am Schlauchturm der Feuer- und Rettungswache 2 an der Theodor-Scheiwe-Straße.

Blick auf den Turm der Feuerwache 2
Bildrechte: Stadt Münster

Die Stadt Münster hat am Schlauchturm der Feuer- und Rettungswache 2 an der Theodor-Scheiwe-Straße ihre erste vertikale Photovoltaikanlage an einem städtischen Gebäude in Betrieb genommen.

Damit wird die bestehende Solarstromerzeugung um eine weitere Komponente ergänzt. „Mit vertikalen PV-Anlagen wollen wir vor allem Erfahrungen sammeln, welche Flächen sich für einen weiteren PV-Ausbau eignen“, sagt Immobilien- und Nachhaltigkeitsdezernent Arno Minas.

Die neue Anlage verfügt über eine Leistung von 12,18 Kilowattpeak (kWp) und wird voraussichtlich rund 11.500 Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr erzeugen. Damit lassen sich jährlich etwa 4,7 Tonnen CO₂ einsparen. Der erzeugte Strom der Anlage wird nahezu vollständig direkt am Standort verbraucht – unter anderem für die Einsatzzentrale, die Fahrzeughallen und die Ladetechnik. Die Investitionskosten liegen bei rund 30.000 Euro. 

Die Umsetzung geht auf einen politischen Antrag zur Prüfung und Installation vertikaler Photovoltaikanlagen an geeigneten städtischen Gebäuden zurück. Eine weitere Anlage ist am Hans-Böckler-Berufskolleg in Planung. „Die Anlage an der Feuer- und Rettungswache 2 ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Energiewende durch das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft vor Ort umgesetzt wird“, so Minas.

Amt für Immobilienmanagement