Blindgänger im Bereich Hohe Geest in Hiltrup erfolgreich entschärft
+++ 29. Januar, 13.45 Uhr +++
Gegen 13 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung. Die Sperrung der Bahnstrecke Münster-Hamm ist aufgehoben.
+++ 29. Januar, 11.45 Uhr +++
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Donnerstag, 29. Januar, im Bereich Hohe Geest in Höhe Merkureck in Hiltrup einen Blindgänger gefunden, der entschärft werden muss.
Dabei handelt es sich um eine 125 Kilogramm schwere amerikanische Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Wegen der geringeren Größe als ursprünglich angenommen und der Lage auf dem Feld hat die Feuerwehr den Evakuierungsradius auf 100 Meter verringert. Dadurch liegen keine Gebäude mehr in dem Gebiet.
Betroffen ist allerdings die Bahnstrecke Münster-Hamm. Diese muss während der Entschärfung voraussichtlich gegen Mittag gesperrt werden, da sie durch das Sperrgebiet führt. Es kommt zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
+++ Ursprungsmeldung vom 22. Januar +++
Kampfmittelüberprüfungen im Bereich Hohe Geest in Höhe Merkureck in Hiltrup haben Hinweise auf mögliche Blindgänger im Boden ergeben. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe untersucht am Donnerstag, 29. Januar, insgesamt 19 Stellen auf dem Baufeld für die Feuerwache 3.
Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung in einem Radius von 250 Metern erforderlich ist, entscheidet sich erst nach der Freilegung.
In dem Bereich sind fast 700 Menschen gemeldet. Eine Notbetreuungsstelle würde in diesem Fall in der Stadthalle Hiltrup eingerichtet. Zudem müsste die Bahnstrecke Münster-Hamm gesperrt werden.
Sollte eine Blindgängerentschärfung und in der Folge Straßensperrungen und etwaige weitere Maßnahmen notwendig werden, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf dieser Webseite, via Social Media und die Warn-App „NINA“.