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Gesamtschule Münster-West: Weiterer Umbau geplant

Der Rat der Stadt entscheidet am 25. März über den Baubeschluss zur umfassenden Sanierung des Bestandsgeäudes.

Gesamtschule Münster-West von außen
Bildrechte: Stadt Münster

Das Bestandsgebäude der Gesamtschule Münster-West soll nach Plänen des städtischen Amtes für Immobilienmanagement grundlegend saniert und modernisiert werden. Über das Vorhaben entscheidet der Rat der Stadt am 25. März.

An der neuen Gesamtschule Münster-West in Roxel stehen die nächsten Schritte an: Während die Arbeiten für den Erweiterungsbau jetzt im Februar beginnen, legt das städtische Amt für Immobilienmanagement nun auch die Planung für den Umbau und die umfassende Sanierung des Bestandsgebäudes vor. Über den Baubeschluss entscheidet der Rat der Stadt in seiner Sitzung am Mittwoch, 25. März. Der Baustart ist für Sommer 2026 vorgesehen, die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund zwei Jahre. Die Kosten für dieses Teilprojekt belaufen sich auf 46,4 Millionen Euro. 

„Die Umwandlung der ehemaligen Sekundarschule in eine moderne Gesamtschule ist ein mehrjähriges Großprojekt, das wir bewusst in mehrere Teilprojekte gegliedert haben“, erläutert Immobiliendezernent Arno Minas. „Neben dem Erweiterungsneubau mit Mensa – dem Herzstück der neuen Schule – ist der Umbau des Bestandsgebäudes baulich besonders anspruchsvoll.“

Die bestehenden Gebäude sollen funktional und pädagogisch an die Anforderungen der Gesamtschule angepasst werden. Neben einer grundlegenden Modernisierung der Gebäudesubstanz und der technischen Anlagen entstehen zeitgemäße Lerncluster mit den zugehörigen Differenzierungs- und Aufenthaltsbereichen. Geplant ist außerdem ein Forum mit Platz für bis zu 600 Personen.

Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem Bauen: Baustoffe und Bauteile aus dem Bestand sollen – wo möglich – wiederverwendet und auch in anderen Projekten eingesetzt werden. Die vorhandenen Außenwände aus Beton werden durch vorgefertigte Holzrahmenelemente ersetzt, die den aktuellen energetischen Standards entsprechen. Die neue Fassade entsteht als vorgehängte Konstruktion mit vertikalen Tonelementen in hellem Farbton und nimmt gestalterisch Bezug auf die Holzfassade des Erweiterungsneubaus. Auch die Flachdächer werden technisch und energetisch ertüchtigt. Grundlage der Planung ist der Entwurf des Architekturbüros SSP AG aus Bochum.

Im Zuge der Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sollen zudem die Freiflächen neugestaltet werden. Ziel ist es, die bislang kleinteiligen und stark fragmentierten Wege- und Grünflächen zu einem klar strukturierten, zusammenhängenden Schulhofbereich zu entwickeln.

Amt für Immobilien