20 Jahre Münster Modell: Die Innenstadt im Maßstab 1:500 entdecken
Im Mittelpunkt steht ein rund 50 Quadratmeter großes Teilstück des Stadtmodells im Maßstab 1:500. Der Ausschnitt zeigt den Innenstadtbereich, der sich vom Technologiepark bis zum Zentrum Nord sowie vom Mühlenhof bis zum Hafen im Süden erstreckt. Ergänzend informieren Schautafeln über Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen des Vereins.
Fuchs gratulierte dem Verein zum 20-jährigen Bestehen und dankte Vorstand, Mitgliedern, Förderern und weiteren Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement. Die Stadt Münster gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und ist seit der Vereinsgründung im Vorstand vertreten. Bei der Realisierung, Aktualisierung und Pflege der Modellplatten arbeiten Verein und Stadtplanungsamt eng zusammen.
„Das Münster-Modell macht Stadtentwicklung anschaulich und lädt dazu ein, über die Zukunft Münsters ins Gespräch zu kommen“, sagte der Oberbürgermeister. „Die Ausstellung gibt einen ausführlichen Überblick über die bisherigen Projekte des Vereins.“
Im Mittelpunkt der vergangenen 20 Jahre standen städtebauliche Entwicklungen im Bahnhofsareal und im Hafenviertel. In der Altstadt ging es zudem unter anderem um die Aufwertung des Universitäts- und Martiniviertels sowie das Potenzial der Aa als innerstädtischer Fluss. Weitere Themen waren mögliche Umnutzungen, etwa von Hochbunkern, sowie die perspektivische Umgestaltung der Ringstraße im Sinne eines konzeptionellen Stadtumbaus.
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens bietet der Verein zudem begleitende Veranstaltungen in der Stadthausgalerie an. Ziel ist es, aktuelle Fragen der Baukultur und der Stadtentwicklung gemeinsam mit Fachleuten und der Stadtgesellschaft zu diskutieren. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.
Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni in der Stadthausgalerie im Rathausinnenhof zu sehen. Geöffnet ist sie mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Anders als in vielen anderen Städten wird das Stadtmodell nicht ausschließlich von der Stadt getragen. Seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins im Jahr 2006 wird das Münster-Modell gemeinsam mit Partnern aus Stadtgesellschaft, Wissenschaft, Fachverbänden und weiteren Institutionen weiterentwickelt.