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Bundesmittel für Kunstrasen in Mecklenbeck und Sanierung in Roxel

Die Stadt Münster profitiert vom Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“. Für die Sportanlagen Egelshove in Mecklenbeck und an der Tilbecker Straße in Roxel stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Planungsentwurf der Sportanlage Roxel
Bildrechte: Stadt Münster/PS+ LandschaftsArchitektur PartmbB

Die Bezirkssportanlage an der Tilbecker Straße in Roxel soll für rund 4,1 Millionen Euro saniert und weiterentwickelt werden und erhält dafür Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“. Ein erster Entwurf zeigt die mögliche zukünftige Gestaltung der Anlage; mögliche Anpassungen folgen in den kommenden Wochen

Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in der vergangenen Woche im Rahmen der zweiten Förderphase beschlossen.

An der Bezirkssportanlage an der Tilbecker Straße in Roxel plant die Stadt eine umfassende Sanierung und Weiterentwicklung der Sportanlage. Geplant sind unter anderem die Erneuerung des Rasenspielfeldes und der 400-Meter-Laufbahn sowie weitere Maßnahmen zur Modernisierung der Sportinfrastruktur. Hierfür stehen rund 1,85 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

In Mecklenbeck soll der letzte Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Hintergrund ist die geplante Bewerbung des Vereins DJK Wacker Mecklenbeck als Talentförderzentrum im Frauen- und Mädchenfußball. Dafür sind nach Vorgaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ganzjährig nutzbare Trainingsflächen erforderlich. Für das Projekt sind Fördermittel in Höhe von rund 364.000 Euro vorgesehen.

Ursprünglich hatte der Rat der Stadt Münster im März 2026 beschlossen, die Projektskizze für Egelshove aus dem Bundesprogramm zurückzuziehen. Da diese Rücknahme aus offenbar technischen Gründen nicht wirksam wurde, blieb das Projekt im Förderverfahren enthalten und wurde nun ebenfalls für die zweite Förderphase ausgewählt. 

„Die Chance auf eine Förderung für den neuen Kunstrasenplatz in Mecklenbeck war angesichts der enormen bundesweiten Nachfrage nach dem Förderprogramm äußerst gering. Umso erfreulicher ist die Zusage aus Berlin“, sagt Thomas Paal, Beigeordneter für Bildung, Jugend, Familie und Sport. „Angesichts unser angespannten Haushaltslage können wir es uns nicht leisten, auf die Förderung zu verzichten. Auch wenn dies bedeutet, dass wir erst später mit dem Umbau starten können.“

Ursprünglich sollten die Arbeiten in Mecklenbeck im dritten Quartal dieses Jahres beginnen. Durch die weiteren Abstimmungs- und Vergabeschritte im Förderverfahren verschiebt sich der Baustart nun voraussichtlich auf 2027. Zudem sind die Bauabläufe witterungsabhängig und müssen im Jahresverlauf entsprechend eingeplant werden.

Die Umwandlung des Ascheplatzes in Mecklenbeck ist mit Gesamtkosten von rund 810.000 Euro verbunden. Die Sanierung und Weiterentwicklung der Bezirkssportanlage an der Tilbecker Straße in Roxel umfasst ein Investitionsvolumen von rund 4,1 Millionen Euro.

Sportamt