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Oberbürgermeister setzt in der Klimastadt auf Austausch mit Wirtschaft und Wissenschaft

Im Klimastadt-Prozess setzen die Stadt Münster und Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft auf einen engen Schulterschluss. Oberbürgermeister Tilman Fuchs tauschte sich am Montag, 2. März, mit Vertreterinnen und Vertretern münsterscher Unternehmen und Hochschulen in der IHK Nord Westfalen über die kommunale Wärmeplanung und die Klimaarbeit im Stadtkonzern aus.

   
Gruppenfoto mit vielen Personen in heller Halle vor großer Treppe. Oberbürgermeister Tilman Fuchs vorne 4.v.l., tauschte sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft aus.
Bildrechte: Stadt Münster / Meike Reiners

Oberbürgermeister Tilman Fuchs (vorne 4.v.l.) tauschte sich am Montag, 2. März, mit Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft in Münster aus.

„Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung sind kein Widerspruch. Nur gemeinsam können wir die Wärmewende erfolgreich gestalten und Münster als lebenswerte und wirtschaftsstarke Stadt zukunftsfest aufstellen“, betonte Fuchs. Um Münster langfristig als attraktiven Standort für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Institutionen zu sichern, „müssen wir den Schulterschluss suchen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.“ 

Der kommunale Klimastadt-Prozess in Münster stützt sich auf zwei Säulen: Verwaltung und städtische Tochtergesellschaften setzen strategische und konkrete Maßnahmen um, um sinnvolle Weichen für die Wärmewende zu stellen, und um ihren eigenen Handlungsspielraum zur Einsparung von Treibhausgasen voll auszuschöpfen. Gleichzeitig bringen sich Unternehmen, Hochschulen, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger aktiv ein, um die Wärmewende in ihren eigenen Gebäuden umzusetzen und Klimaschutzmaßnahmen voranzubringen. 

Klimastadt-Vertrag als Fundament

„Der Klimastadt-Vertrag bildet unser gemeinsames Fundament für ambitionierte und transparente Klimaarbeit auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt“, sagte Fuchs. Er bündelt die Beiträge von Verwaltung, Stadtkonzern, Unternehmen, Hochschulen und der gesamten Stadtgesellschaft, sodass alle Akteure an der Transformation zur klimaneutralen Stadt mitwirken. Seit dem Start haben sich 116 Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger am Klimastadt-Vertrag beteiligt. Der Stadtkonzern ist mit 60 Maßnahmen vertreten. Alle Beiträge sind online unter www.klimastadt.ms einsehbar; hier können weiterhin neue Maßnahmen – ob klein oder groß – eingereicht werden. 

Aktuell arbeitet Münster zudem an der finalen kommunalen Wärmeplanung. Bis 2045 sollen Erdgas- und Ölheizungen schrittweise durch Fernwärme, Wärmepumpen und andere erneuerbare Technologien ersetzt werden. Die Planung zeigt in Abstimmung mit Stadtwerken und Stadtnetzen, wo Treibhausgase eingespart und erneuerbare Energien genutzt werden können. 

„Unternehmen und Hochschulen spielen dabei eine entscheidende Rolle, da hier besonders viel Potential zur Einsparung von Treibhausgasen liegt – ich begrüße daher das vielfältige Engagement aller Beteiligten“, sagte Fuchs.


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