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Neubauten am Rats- und Freiherr-vom-Stein-Gymnasium im Herbst bezugsfertig

Die Erweiterungsbauten am Rats- sowie am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium nehmen zunehmend Gestalt an, sind aber nicht wie geplant in den Sommerferien bezugsfertig. Grund dafür sind die Witterungsbedingungen in diesem Winter. Aufgrund der zahlreichen Frosttage mussten die Arbeiten über einen längeren Zeitraum unterbrochen werden, wodurch sich der Bauablauf verzögert hat. Der Einzug der Schulen in die neuen Gebäude ist nun für die Herbstferien vorgesehen.

„Wir mussten bei einigen städtischen Bauvorhaben die Bauabläufe anpassen, da an vielen Tagen witterungsbedingt nicht gearbeitet werden konnte“, erläutert Andreas Wenzel, Abteilungsleiter im Amt für Immobilienmanagement. „Gerade bei den Erweiterungen am Rats- und am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium war der Zeitplan von Beginn an ambitioniert. Die ausgefallenen Frosttage ließen sich dort nicht mehr vollständig kompensieren. Deshalb haben wir in Abstimmung mit den Schulleitungen die Einzugstermine auf die Herbstferien verschoben. So erhalten die Schulen frühzeitig Planungssicherheit.“

Neubauten für Wechsel von G8 auf G9

Beide Erweiterungsbauten sollen langfristig ausreichende Raumkapazitäten an den Schulen sichern. Hintergrund ist die Umstellung auf das Abitur nach neun Jahren (G9): Mit Beginn des neuen Schuljahres wird jeweils ein zusätzlicher Jahrgang unterrichtet.

Am Ratsgymnasium entsteht ein fünfgeschossiger Neubau, der auf allen Ebenen mit dem bestehenden Hauptklassentrakt verbunden wird. Die Stadt Münster investiert hierfür rund 14,8 Millionen Euro. Bis zur Fertigstellung nutzt die Schule weiterhin die bereits in Anspruch genommenen Ausweichräume am Schlaun-Gymnasium sowie an der Coerdestraße 60.

Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wird für rund 17 Millionen Euro ein dreigeschossiger Erweiterungsbau errichtet, der über zwei Brücken an die Bestandsgebäude angebunden ist. Für die Übergangszeit von den Sommer- bis zu den Herbstferien wird die Schule voraussichtlich Ausweichräume in unmittelbarer Nähe beziehen können. Die Stadt arbeitet hier derzeit an einer Lösung.

Amt für Immobilienmanagement