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Rat beschließt Bau einer neuen Beachvolleyball-Halle

Der Rat der Stadt Münster hat am Mittwoch, 25. März, den Bau einer neuen Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße beschlossen. Die Kosten für die neue Halle sollen sich auf rund 7,7 Millionen Euro belaufen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau mit 3,4 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 4,3 Millionen Euro. 

Zeichnung eines braunen kastenförmigen Gebäudes mit dem Schriftzug Beachvolleyball, im Hintergrund ist eine grüne Wiese, im Vordergrund ein Parkplatz mit einigen Autos und Menschen.
Bildrechte: assmann architekten GmbH

So könnte die neue Beachvolleyball-Halle aussehen.

Die Halle soll Münsters Position als Volleyball-Spitzenstandort stärken und ganzjährig Training auf Sand ermöglichen. Der Baubeginn ist im vierten Quartal dieses Jahres geplant.

Die neue Beach-Halle in direkter Nachbarschaft zum Freibad Coburg und zur Kletterhalle soll zwei Spielfelder, eine kleine Empore sowie Umkleidekabinen, einen Fitnessbereich, Besprechungs- und Sanitärräume enthalten. Auf dem Dach des barrierefreien Gebäudes ist eine Photovoltaikanlage geplant.

Der Rat der Stadt Münster hat den Neubau im Jahr 2023 auf den Weg gebracht. Die Bauwerke Münster GmbH betreut das Projekt. 2028 soll die Halle fertig sein.

Mit dem Neubau will die Stadt Münsters Status als Volleyball-Bundesstützpunkt langfristig sichern. Über seine Bundesstützpunkte fördert der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) besonders talentierte Spielerinnen und Spieler und führt sie an die Nationalmannschaften und den Profibereich heran. Der DVV teilte am Donnerstag, 26. März, mit, dass Münster zu den ausgewählten Standorten gehört, an denen der Verband im Bundesstützpunkt Münster aktuell und künftig seine Eliteförderung für Volleyball weiblich konzentriert. In Nordrhein-Westfalen ist Münster der einzige Bundesstützpunkt für Volleyball. Die neue Halle soll vorrangig Kaderathletinnen des Stützpunkts zur Verfügung stehen.

Sportamt

Bauwerke Münster