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Größerer Stromausfall im Süden Münsters

Brand in Umspannwerk führt zu Stromausfällen im Süden Münsters. Auf dem Send ist es zu einem schweren Unfall gekommen. 

Starkregen hat am frühen Morgen zu Überschwemmungen im Süden Münsters geführt. Betroffen sind insbesondere die Stadtteile Gremmendorf, Hiltrup und im südlichen Teil der Innenstadt. Die Feuerwehr ist vielerorts im Einsatz.

In der Folge ist es zu einem Brand am Umspannwerk an der Trautmansdorffstraße gekommen, der von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht wurde. Mindestens 30.000 Menschen sind in Münster derzeit ohne Strom, auch wichtige Infrastruktur wie Ampelanlagen und Pumpwerke für Abwasser sind teilweise außer Betrieb. Es wird empfohlen, so weit möglich, das Haus derzeit nicht zu verlassen.

Die Bürgerhotline 02 51/49 2-0 wird nach Möglichkeit erreichbar sein, um aktuelle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Da auch die Webseite der Stadt Münster von dem Stromausfall betroffen ist, stehen aktuelle Informationen zur Lage auf der Webseite www.stadt-muenster.ms bereit. Dort finden Bürgerinnen und Bürger umfassende Informationen zum Verhalten bei einem Stromausfall. Bitte benutzen Sie den Notruf nur für echte Notfälle. Weitere Hinweise erhalten Sie über die lokalen Radiosender WDR2 und Antenne Münster.

Sollten Bürgerinnen und Bürger den Notruf wegen des Stromausfalls nicht mehr erreichen, können sie sich bei Notrufmeldestellen im Stadtgebiet vor Ort melden. Diese sind zu finden an den Feuerwachen 1, 2 und 3, an den Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehr, bei Polizeidienststellen, Hilfsorganisationen und am Stadthaus 1.

Aktuelle Entwicklungen

+++Mittwoch, 13. November, 15.50 Uhr+++

Es gibt die Möglichkeit, dass es in den Abendstunden erneut zu Starkregen in Münster kommen kann.

Wichtige Information an die Bevölkerung: Halten Sie sich während des Hochwassers nicht im Keller auf, das ist lebensgefährlich. Kellerräume, in die Grundwasser eindringen kann oder die volllaufen können, sollten nur dann leergeräumt werden, wenn es vor Ort noch keine Hochwasserlage gibt. Gleiches gilt für die Überprüfung von Rückstauklappen.

Elektrische Geräte, die vor dem Stromausfall noch in Betrieb waren, sollten abgeschaltet werden. Das entlastet das Stromnetz und schützt vor Überspannungsschäden bei Wiederkehr der Stromversorgung.

+++Mittwoch, 13. November, 15.25 Uhr+++

Bei dem Unglück auf dem Send sind 70 weitere Menschen durch Rauchgase verletzt worden. Sie werden vor Ort betreut, bis die letzten schwerer verletzen in Krankenhäuser transportiert sind. 

+++Mitwoch, 13. November, 14.20 Uhr+++

Zwei Tote bei Unglück auf dem Send

Bei einem Brand eines Fahrgeschäfts auf dem Send sind zwei Menschen ums Leben gekommen und 60 verletzt worden. Die Feuerwehr versorgt derzeit die Verletzten.

Das Wasserwerk Geist befindet sich seit dem Stromausfall im Notstrombetrieb. Da die Wasserversorgung im betroffenen Gebiet nur mit erniedrigtem Druck gewährleistet ist, sind hochgelegene Wohnungen gegebenenfalls nicht mehr mit Trinkwasser versorgt. Die Stadtwerke arbeiten an einer Behebung des Problems.

+++Mittwoch, 13. November, 14.05 Uhr++

Schulleitungen und Kita-Leitungen dürfen Kinder nach eigenem Ermessen nach Hause schicken

Aufgrund der akuten Krisenlage in weiten Teilen des Stadtgebietes warten in unterschiedlichen Einrichtungen aktuell mehrere Hundert Kinder ab. Der Krisenstab der Stadt Münster hat entschieden, dass die Schulleitungen und Kita-Leitungen die Kinder nach eigenem Ermessen in Gänze oder teilweise nach Hause schicken dürfen. Das eigene Ermessen soll sich am Alter und an der jeweiligen individuellen Wegstrecke der betroffenen Kinder.

+++Mittwoch, 13. November, 12 Uhr+++

Brand auf dem Send

Aktuell gibt es einen größeren Brand bei einem Fahrgeschäft auf dem Send. Nach ersten Erkenntnissen ist eine Gondel eines Fahrgeschäftes abgerissen. Infolgedessen gab es mehrere Verletzte. Eine genaue Anzahl ist nicht bekannt. Der Send wurde beendet. Die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Bitte bewahren Sie Ruhe und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Parallel arbeiten die Einsatzkräfte an den Hochwasser- und Stromausfall-Lagen in der Stadt. Das Amt für Mobilität und Tiefbau bittet darum, alle Möglichkeiten zur Reduzierung des Abwasseranfalls auszunutzen, um das Kanalisationssystem zu entlasten.

+++Mittwoch, 13. November, 11.30 Uhr+++

Die Feuerwehr kümmert sich um Menschen, die in Not geraten sind. Die Krankenhäuser in dem betroffenen Gebiet werden über Notstromaggregate mit Strom versorgt. Oberbürgermeister Markus Lewe ist in den betroffenen Stadtteilen unterwegs und macht sich selbst ein Bild von der Situation. Lewe: „Es kommt jetzt darauf an, zusammenzuhalten. Bitte unterstützen Sie die Einsatzkräfte, indem Sie Ruhe bewahren und den Anweisungen Folge leistern.“