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Bitkom-Studie: Münster treibt Digitalisierung von Schulen voran

Beim bundesweiten Smart City Index kann sich die Stadt Münster im oberen Mittelfeld behaupten. Mit 77,8 von 100 möglichen Punkten liegt Münster in der Gesamtwertung auf Platz 32 von 83 bewerteten Städten. 

Zwei Tablets liegen auf einem Tisch. Drei Kinder stehen daneben, eins zeigt auf deinen Bildschirm
Bildrechte: Stadt Münster

Eine sehr gute Bewertung bekommt die Stadt Münster für die Digitalisierung von Schulen. Ein Aspekt, der in das Gesamtergebnis beim Smart City Index des Digitalverbandes Bitkom einfließt. Im Digitallabor Münster, dem Kommunalen Medienzentrum der Stadt Münster, können Schülerinnen und Schüler neue Technologien entdecken und ausprobieren.

Eine positive Entwicklung gibt es bei digitalen Verwaltungsangeboten, der städtischen Internetseite www.muenster.de und dem zentralen Social-Media-Angebot. Beim Bürgerservice macht sich das Fehlen eines Chatbots negativ bemerkbar.

Die Ergebnisse hat der Digitalverband Bitkom in diesem Jahr zum achten Mal vorlegt. Für die Studie wurden alle 83 deutschen Städte mit einer Bevölkerung von mindestens 100.000 analysiert und bewertet. Untersucht wurden die fünf Themenbereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung.

Beim Blick auf die einzelnen Kategorien lassen sich Trends ausmachen. So schneidet die Stadt Münster in der Kategorie Gesellschaft und Bildung besser ab als vor einem Jahr und springt von Platz 26 auf 19. Eine deutliche Verbesserung weist die Studie im Bereich Digitalisierung von Schulen aus (96,7 Punkte). In der Kategorie Digitalkompetenz erhält Münster sogar die volle Punktzahl.

Im Bereich Energie und Umwelt geht die Punktzahl für die Ladeinfrastruktur deutlich von 36,5 auf 60,8 Punkte nach oben. Eine etwas schlechtere Bewertung als in 2025 bekommt Münster für digitale Energielösungen und beim Anteil der E-Fahrzeuge. Dieser ist zwar innerhalb eines Jahres um etwa 20 Prozent gestiegen, in anderen Städten legte der E-Auto-Anteil aber noch deutlicher zu. In der Kategorie Energie und Umwelt liegt Münster damit immerhin noch auf Platz 16.

Entwicklungsmöglichkeiten sieht die Studie beim Glasfaserausbau und drahtlosem Funknetzwerk LPWAN (Low Power Wide Area Network). Der Trend ist dennoch positiv: Die Punktzahl für schnelles Internet stieg deutlich von 30,7 auf 44,8.

Im Gesamtergebnis löst Stuttgart (92,8 von 100 möglichen Punkten) München (92,0) an der Spitze ab. Auf dem dritten Platz liegt Hamburg (91,5). Düsseldorf (90,9) ist die beste Stadt aus Nordrhein-Westfalen und belegt Rang fünf.

Bei Methodik und Auswertung hat der Digitalverband Bitkom in diesem Jahr Änderungen vorgenommen. Im Bereich Verwaltung flossen die Themen IT-Sicherheit und der Einsatz von KI-Assistenten in Behörden neu in die Bewertung ein. In der Kategorie Energie und Umwelt wurden die digitale Wärmeplanung sowie das Energiemonitoring von kommunalen Gebäuden untersucht. Im Bereich Mobilität überarbeitete der Verband die Indikatoren Parken, Smartes Verkehrsmanagement und Smarter Öffentlicher Personennahverkehr.

 

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