Mit dem Statistikportal Münster bietet die Stadtverwaltung ab sofort ein interaktives Dashboard an, mit dem sich kommunale Daten für alle 45 Stadtteile individuell visualisieren lassen.
Das derzeit im Portal verfügbare Angebot umfasst die Themenbereiche Wohnberechtige Bevölkerung – dazu gehören zum Beispiel Daten zu Alter und Geschlecht der Münsteranerinnen und Münsteraner – sowie Erwerbstätigkeit, Soziales, Bautätigkeit und Verkehr. Damit enthält das Dashboard aktuell über 130 Kennzahlen und Indikatoren, die zum Teil bis ins Jahr 2004 zurückreichen.
In welchem Stadtteil wohnen die meisten Münsteranerinnen und Münsteraner? In welchem Jahr wurden in Münster die meisten Wohnungen fertiggestellt? Wo sind die meisten Pkw mit Elektroantrieb zugelassen? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen lassen sich im Statistikportal in drei verschiedenen Formaten darstellen: als Karte, als Grafik, die den Zeitverlauf abbildet, und als Tabelle.
Bei allen Darstellungsformen besteht die Möglichkeit, diese interaktiv und individuell anzupassen. So lässt sich zum Beispiel auswählen, welcher Zeitpunkt, Zeitraum oder welche Stadtteile bei der Darstellung berücksichtigt werden sollen. Dabei können selbst ausgewählte Stadtteile und Zeiträume auch miteinander verglichen werden. Darüber hinaus haben die Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, ihre individuell erstellten Grafiken als Bilddatei herunterzuladen und weiterzuverwenden.
Erweiterung des Angebots geplant
Die Daten, auf die das Statistikportal zugreift, bereitet die städtische Statistikdienststelle im Stadtplanungsamt auf. Dazu wertet sie regelmäßig das städtische Melderegister, die Baustatistik sowie Daten der Bundesagentur für Arbeit und des Kraftfahrt-Bundesamtes aus. Bislang waren diese Auswertungen auf der Website der Statistikdienststelle als PDF-Dateien und Open-Data-Angebot abrufbar. Ab sofort steht mit dem Statistikportal Münster zusätzlich eine moderne Form der Visualisierung und Analyse kommunaler Daten zur Verfügung.
Die Stadt plant, das Portal künftig um andere Datenangebote der Statistikdienststelle zu erweitern. Dazu zählen zum Beispiel die Daten der kleinräumigen Bevölkerungsprognose oder der Münsterumfrage.