LVM-Preußenstadion

Das städtische Stadion an der Hammer Straße soll künftig „LVM-Preußenstadion“ heißen.
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Ausbau des LVM-Preußenstadions: Abriss der Nordtribüne

Nach dem Bau der neuen Ost- und der Westtribüne laufen seit Mai 2026 die Arbeiten für die neue Nordtribüne. Dies ist der bislang umfangreichste Teil des laufenden Stadionumbaus. Die neue Nordtribüne soll Platz für rund 2.800 Zuschauerinnen und Zuschauern bieten. Geplant sind im Erdgeschoss ein Foyer und Servicebereiche, im ersten Obergeschoss ein Businessbereich mit VIP-Zone sowie im zweiten Obergeschoss 21 neue Logen. Der Businessbereich kann außerhalb der Spieltage als Veranstaltungsraum genutzt werden und bietet Platz für rund 700 Menschen. Zudem entstehen auf der Nordtribüne rund 120 der insgesamt 190 Rollstuhlplätze im Stadion. Die Fertigstellung der Tribüne ist zur Saison 2027/2028 vorgesehen.

Die neue Osttribüne ging mit rund 6.900 Stehplätzen zum Saisonstart 2026/2027 in Betrieb – und damit früher als ursprünglich geplant. Zusammen mit der Haupttribüne (rund 2.800 Sitzplätze) und der in der vergangenen Saison eröffneten Westtribüne (rund 1.100 Steh- und 3.500 Sitzplätze) bietet das Stadion damit vorerst Platz für etwa 14.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Stadion deckt künftig eigenen Stromverbrauch

Am LVM-Preußenstadion hat im Juni 2026 die Montage der Photovoltaik-Anlagen begonnen. Zunächst werden 648 neue Module auf das Dach der Westtribüne gebaut. Es folgen die Dächer der Osttribüne und der Nordtribüne, insgesamt werden knapp 2.200 Module montiert. Dadurch werden jährlich circa 900.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Die PV-Anlagen des Stadions decken damit rechnerisch den Jahresstrombedarf von 360 münsterschen Zwei-Personen-Haushalten. Auf das Jahr gerechnet produziert das Stadion somit mehr Strom, als es verbraucht. Die PV-Anlagen auf dem Dach der Westtribüne sollen im Herbst in Betrieb gehen. Danach ist die Montage von weiteren 648 Modulen auf dem Dach der Osttribüne geplant.

Flutlichtmast zurückgebaut

Für den Bau eines neuen Gebäudes mit Kindertagesstätte und Geschäftsstelle wurde am 17. April 2026 der Flutlichtmast in der Südost-Ecke zurückgebaut. Nach dem Umbau der Südtribüne und dem Neubau der Osttribüne reicht die neue LED-Beleuchtung am Dach auch ohne die bisherigen Flutlichtmasten für den Spielbetrieb aus. In der Südost-Ecke des LVM-Preußenstadion entsteht bis 2027 ein neues, in die Arena integriertes Gebäude. Es soll künftig eine Fünf-Gruppen-Kita sowie die neue Geschäftsstelle des SC Preußen Münster beherbergen.

Umbau zu reinem Fußballstadion

Die Hellmich Unternehmensgruppe modernisiert das Stadion an der Hammer Straße und baut es zu einem reinen Fußballstadion um. Die Pläne des Totalübernehmers aus Dinslaken sehen ein zweitligataugliches Stadion mit einer Kapazität von mehr als 19.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vor. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

Webcams zum Baufortschritt

Der SC Preußen Münster hat zwei Webcams installiert, mit denen der Baufortschritt des LVM-Preußenstadions verfolgt werden kann. Abends sowie am Spieltag und am Wochenende ist der Videostream ausgeschaltet, die Bilder werden mit einem Zeitverzug von 30 Minuten übertragen.

Baustellen-Cams

Aktuelles zum LVM-Preußenstadion

Stadion deckt eigenen Stromverbrauch künftig komplett ab

Am LVM-Preußenstadion hat Ende dieser Woche die Montage der Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) begonnen. Zunächst werden 648 neue Module auf das Dach der Westtribüne gebaut. Es folgen die Dächer der Osttribüne und der Nordtribüne, insgesamt werden knapp 2.200 Module montiert.

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Oberbürgermeister Fuchs besucht Ausstellung „100 Jahre Preußenstadion“

Tilman Fuchs hat am Freitag, 12. Juni, die Ausstellung „100 Jahre Preußenstadion“ in der Innenstadt besucht. Am 12. Juni 1926 – genau vor 100 Jahren – fand das erste Spiel im fertig gestellten Preußenstadion zwischen dem Sportclub Preußen Münster (SCP) und SC Victoria Hamburg statt. 

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LVM-Preußenstadion: Abriss der Nordtribüne startet

Im LVM-Preußenstadion beginnt direkt nach dem 34. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 der nächste große Bauabschnitt. Ab Montag, 18. Mai, wird die Nordtribüne abgerissen. An ihrer Stelle entsteht eine neue Tribüne mit Sitzplätzen, Logen sowie Service- und Businessflächen. 

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Die Besonderheiten des neuen Stadions

Energieeffizienz, Barrierefreiheit, ein zuschauerfreundliches Stadionerlebnis und die harmonische Einbettung in den Stadtteil Berg Fidel zeichnen das ambitionierte Bauprojekt aus.  

Die mundlochfreie Stehplatz-Osttribüne mit einer innovativen Erschließung von unterhalb des Spielfeldniveaus wird zum stimmungsvollen und emotionalen Herzstück des neuen Stadions. Mehr als 8.700 Preußenfans werden dort eine Heimat finden. Die Wünsche der Preußenfans an eine Gestaltung der Heimtribüne mit maximalem Fokus auf eine visuell und akustisch einmalige Atmosphäre werden im Entwurf in besonderem Maße berücksichtigt. Positiver Nebeneffekt der gewählten Erschließungslösung: Auf hohe Zäune zum Spielfeldrand kann größtenteils verzichtet werden – beste Sicht für Klein und Groß.  

Im Westen entsteht im ersten Bauabschnitt eine Tribüne für die Gästefans mit knapp 870 Sitz- und etwa 1.140 Stehplätzen. Besonders: 22 Rollstuhlpositionen für Fans der Gastmannschaft befinden sich in direkter örtlicher Nähe zum Gästeblock, sodass alle Auswärtsfahrer im neuen Preußenstadion beieinandersitzen. 

Je nach Gästeaufkommen kann der Sitzplatzbereich baulich auch den Heim-Sitzplätzen auf der Westtribüne zugeschlagen werden.  

Mit 190 Rollstuhlfahrerplätzen (davon 22 im Gästeblock und 14 im neuen Hospitality-Bereich) und zusätzlichen Sitzplätzen für Begleitpersonen erfüllt das umgebaute Stadion als erstes und einziges in Deutschland dieser Größenordnung die gesetzlich vorgegebene 1%-Marke an Rollstuhlpositionen.  

Als Plus-Energie-Stadion nimmt das Projekt außerdem eine energiewirtschaftliche Vorbildfunktion im Stadionbau ein und erzeugt mehr elektrische und thermische Energie als es verbraucht. Auf den Tribünendächern sind dabei große Photovoltaikanlagen vorgesehen, die übrigen Dachflächen sollen Gründächer erhalten. Mit fast 7.000 Fahrradstellplätzen gegenüber etwa 900 PKW-Stellplätzen werden außerdem Anreize für eine klimafreundliche Anreise geschaffen. 

Das modernisierte Stadion bettet sich nahtlos in den Sportpark Berg Fidel und den gesamten Stadtteil ein. Auf vorgelagerte Zaunanlagen wird vollständig verzichtet, sodass das Areal auch außerhalb von Spieltagen erlebbar wird. Von der Hammer Straße aus erschließt sich über den großzügigen Stadionvorplatz und – umlauf ein trichterförmiger Blick auf den etwa 4 m tiefergelegenen Stadionbaukörper. 

Ganz im Sinne der Aufenthaltsqualität bietet der Entwurf einen vollständig gedeckten inneren Umlauf. Dieser sorgt für ausreichend Platz und die Möglichkeit einer witterungsgeschützten Begegnung zwischen den Preußenfans aus verschiedenen Stadionbereichen.    

In der Südostecke des Stadions entsteht ein in die Arena eingebettetes vierstöckiges Gebäude, dass zukünftig auf zwei Etagen und etwa 1.100 Quadratmetern eine Kindertagesstätte, sowie auf zwei weiteren Etagen mit etwa 800 Quadratmetern Nutzfläche die neue Geschäftsstelle des SC Preußen Münster beherbergen soll.   

Im Norden des Stadions wartet der Entwurf mit einem großen neuen Hospitality-Bereich inklusive einer sonnengefluteten Stadionterrasse auf, die eine besondere Aufenthaltsqualität am Spieltag und bei Drittveranstaltungen bietet. Auch dieser Bereich ist vollständig inklusiv nutzbar und bietet Nutzerinnen und Nutzern von Rollstühlen ein adäquates Stadionerlebnis im Hospitality-Bereich. 

Insgesamt entstehen 18 neue Einzel- und eine größere Eventloge sowie Platz für über 650 Besucher des Business Clubs. 

Im Norden des Stadions entstehen neue Funktionsräume für alle, die am Spieltag den Spielbetrieb gewährleisten müssen: Küchen- und Lagerräume für den Caterer, Büros und Werkstätten für Greenkeeping und Facility-Management, eine Ordnungsdienstzentrale mit Umkleiden und Aufenthaltsräumen sowie eine neue Stadionleitstelle für die Sicherheitspartner.  

Über der neuen Kita entsteht die neue Geschäftsstelle des SC Preußen mit genug Raum für circa 50 Arbeitsplätze, z. T. mit direktem Fensterblick in den Stadioninnenraum. 

Das Stadion präsentiert sich optisch als wahre Festung. Von der dunkel gehaltenen umlaufenden Schallschutzverkleidung über die als „Stahlschwerter“ ausgeführten Tragwerkselemente des Stadiondachs bis hin zur spektakulären Lamellenfassade des Nordgebäudes, die in Überlebensgröße den Preußenadler ziert. 

Videos

Weitere Fragen und Antworten

Das 1926 eröffnete Stadion an der Hammer Straße entspricht seit Längerem nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die Modernisierung ist dahingehend notwendig, um dem SC Preußen Münster auch künftig eine Spielstätte für hochklassigen Fußball zur Verfügung stellen zu können und den Anforderungen der Deutschen Fußball-Liga an ein Stadion als Spielstätte für die 2. Bundesliga gerecht zu werden. Damit einher geht das neue Nachwuchsleistungszentrum, dessen Spatenstich bereits im April 2022 gesetzt wurde. Dafür hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren im Sportpark Berg Fidel einen Kunstrasenplatz, einen neuen Naturrasenplatz, Flutlicht- und einer Beregnungsanlage sowie den Athletikbereich zur Verbesserung der Trainings- und Spielbedingungen der Jugendmannschaften fertiggestellt.

Sportpark Berg Fidel: Athletikbereich und Naturrasenplatz fertiggestellt

Das Budget für den Stadionumbau beläuft sich auf derzeit 88,5 Millionen Euro. Der Rat der Stadt Münster hatte in seiner Sitzung im April 2024 beschlossen, das Budget von zuvor 65 Millionen Euro noch einmal um rund 23 Millionen Euro zu erhöhen, um die Umsetzung des Projektes sicherzustellen. Diese Aufstockung umfasst Leistungen des Totalübernehmers, nachgelagerte Ausbauleistungen, die der Fußball-Drittligist SC Preußen Münster ausführt, sowie Erschließungsmaßnahmen und Bauherrenkosten. Mit der Aufstockung sind aber ebenso die Altlastenbeseitigung, die Umsetzung als Plus-Energie-Stadion und bedeutende Bestandteile des Nachhaltigkeitskonzepts – wie hohe Energieeffizienzanforderungen, Gründächer, Rigolen und Zisternen zur Brauchwassernutzung und als Beitrag zum Schwammstadtkonzept – umsetzbar.

Der Stadionausbau wurde mit dem Rückbau der Westtribüne als sogenannte vorgezogene Maßnahme bereits im Juni 2022 begonnen und sichtbar. Zweckmäßig war dies, um die ohnehin wegen ihres schlechten Zustands nicht mehr in Gebrauch befindliche Wallanlage mit Stehstufen abzutragen und zugleich bessere Informationen über deren Aufbau und Altlasten zu erhalten.

Das Projekt ist mit dem Neubau der Westtribüne Ende März 2025 gestartet. Die Bauarbeiten an der Westtribüne sollen Ende 2025 abgeschlossen sein. Daran anschließend folgen die Fertigstellung der Osttribüne sowie die Nordtribüne bis Ende 2027. Kita und SCP-Geschäftsstelle sollen bis zum Sommer 2027 Einzug in die Südostecke halten. Einzelne ergänzende Arbeiten an der Südtribüne und deren Außenanlagen werden bis Februar 2028 finalisiert.

Mehr zum Thema

(v.l.): Dr. Markus Sass, Geschäftsführer des SC Preußen Münster, Thomas Paal, Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Sport der Stadt Münster, Oberbürgermeister Markus Lewe, der SCP-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Westermann, Frank Gäfgen, Geschäftsführer Bädermanagement Münster GmbH und Walter Hellmich, Geschäftsführender Gesellschafter Hellmich Unternehmensgruppe.
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Meilenstein auf dem Weg zum neuen Stadion

Im September 2024 haben die Stadt Münster und der SC Preußen Münster die Pläne für den Ausbau und die Modernisierung des städtischen Stadions an der Hammer Straße vorgestellt. Den Zuschlag für das Stadionprojekt erhielt die Hellmich Unternehmensgruppe.

Video: Pressekonferenz zum Stadionausbau bei YouTube

1931: „Urzustand“ fünf Jahre nach Fertigstellung des Stadions; Mehrzweckstadion mit 2 Trainingsfeldern, Hauptspielfeld, 5 Tennisplätzen
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Rückblick

Eine Chronologie des Stadions mit Luftbildern aus den Jahren 1931 bis heute. 

Galerie der Luftbilder

Treffen der Arbeitsgemeinschaft (AG) Stadien in Münster
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Deutschlandweite Stadien-Projekte im Fokus

Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland kamen Anfang Juni 2024 zur ersten Präsenzsitzung der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft (AG) Stadien des Deutschen Städtetags in Münster zusammen. Auf Einladung der Stadtverwaltung tauschten sie sich über geplante oder laufende Stadion-Projekte, notwendige Umbaumaßnahmen oder mögliche kurzfristige Handlungsbedarfe aus. 

Münster empfängt Arbeitsgemeinschaft Stadien

Modell eines Stadions aus Lego-Steinen
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„Traumstadion“-Wettbewerb

Die Stadt Münster und der SC Preußen Münster haben im April 2024 zu einem LEGO®- und Minecraft-Bauwettbewerb eingeladen. Die Mission: ein Stadion für Münster, ganz nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen entwerfen.

Sieger des Wettbewerbs zum Stadion-Umbau

 
Logo SC Preußen Münster
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SC Preußen Münster

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite des Zweitligisten SC Preußen Münster. 

SC Preußen Münster

Kind mit Brasilien-Trikot steht hinter einem Tornetz und sieht anderen Kindern beim Fußball zu
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Sportstätten

Münster bietet Sporträume und Freianlagen für den Schul- und Vereinssport, für den Freizeit- und Breitensport. Ob Sportplatz oder Kleinspielfeld, Gymnastikraum oder Sporthalle – es gibt eine große Auswahl.

Sportamt

Kontakt

Dr. Christina Cappenberg

Leitung Stab Stadion

stab.stadion@stadt-muenster.de
02 51/4 92-70 43

Sven Ahrens

Stab Stadion/Gesamt-Projektmanagement

stab.stadion@stadt-muenster.de
02 51/4 92-70 45

Dennis Niester

Stab Stadion

stab.stadion@stadt-muenster.de
02 51/4 92-70 46