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Fachraumtrakt am Gymnasium Paulinum energetisch saniert

 Die energetische Sanierung des Fachraumtrakts am Gymnasium Paulinum ist abgeschlossen. 

Drohnenaufnahme: Blick auf die Schule von oben. Links steht noch ein Baukran. Außerdem sind grüne Bäume zu sehen.
Bildrechte: Stadt Münster / Michael Lyra

Die Stadt Münster hat den Fachraumtrakt (links) am Gymnasium Paulinum energetisch saniert. Aktuell werden noch Restarbeiten an der Fassade durchgeführt.

Seit Montag, 14. September, können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Räume wieder nutzen. Damit hat die Stadt Münster nun alle Gebäudeteile der Schule seit 2017 schrittweise energetisch saniert. Noch bis Herbst 2027 laufen die Arbeiten für den Erweiterungsbau des Gymnasiums am Stadtgraben.

Das städtische Amt für Immobilienmanagement investierte 4,9 Millionen Euro in den nicht denkmalgeschützten Fachraumtrakt. Die Fenster wurden ausgetauscht und die Außenwände mit einer innenliegenden Dämmung versehen. Zudem wurden Akustikdecken mit energiesparender LED-Beleuchtung eingebaut und die Räume technisch modernisiert und digital ausgestattet. Im Fachraumtrakt entstand zudem das erste sogenannte Digitallabor an einem Gymnasium in Münster. 

„Die energetischen Sanierungen der städtischen Gebäude sind ein wichtiger Baustein auf dem Wege zu einer klimaneutralen Stadt. Beim Paulinum haben wir dieses Ziel frühzeitig Schritt für Schritt umgesetzt und damit die Voraussetzungen für einen geringeren Wärmeverbrauch und weniger CO2-Ausstoß geschaffen“, sagt Immobiliendezernent Arno Minas. 

Im Rahmen der laufenden Arbeiten des angrenzend an den Fachraumtrakt entstehenden Neubaus wird noch das Flachdach gedämmt und erneuert und eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach errichtet. Aktuell werden noch Restarbeiten an der Fassade durchgeführt. 

Bauarbeiten sollen 2027 abgeschlossen sein

Das Amt für Immobilienmanagement erweitert das Gymnasium um einen viergeschossigen Anbau. Die Erweiterung wurde im Zuge der Umstellung auf G9 notwendig. Der Neubau entsteht an der östlichen Seite der Sporthalle und schließt an den sanierten Fachraumtrakt des Bestandsgebäudes sowie an die Turnhalle an. Geplant sind neun Unterrichts- und Fachräume sowie zwei Differenzierungsräume. 

Der Gerätetrakt der Sporthalle wurde bereits abgerissen, auch die Erdarbeiten sind abgeschlossen. Als Nächstes beginnt der Hochbau. Nach aktueller Planung will die Stadt das Gebäude im Herbst 2027 fertigstellen.

Amt für Immobilienmanagement