Zum Auftakt der Erholungsfreizeit besuchte die Jugendgruppe aus Winnyzja das „MExLab ExperiMINTe“ der Universität Münster und führte dort Experimente durch.
Ziel ist es, für Ablenkung und Erholung vom Kriegsgeschehen in der Ukraine zu sorgen. Die Kinder und Jugendlichen sind besonders stark von den Folgen des Krieges betroffen – viele haben einen Elternteil verloren oder dieser gilt als vermisst. Die jungen Gäste im Alter zwischen elf und 17 Jahren sind in Begleitung von sieben Betreuerinnen bis Donnerstag, 30. Juli, in Münster. Den Aufenthalt bietet die Stadt bereits im vierten Jahr in Folge an.
Die Gesamtplanung des Programms lag in diesem Jahr beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Münsterland in Kooperation mit dem Büro Internationales im Amt für Bürger- und Ratsservice der Stadt Münster. Am Donnerstag verbrachte die Jugendgruppe bereits einen Nachmittag im „MExLab ExperiMINTe“ an der Corrensstraße, einem außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche der Universität Münster. Hier erhielt die Gruppe einen Einblick in naturwissenschaftliche Forschung und konnte Experimente aus den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik durchführen.
Ausflüge in Münster und der Region
In den kommenden Tagen stehen unter anderem eine Kanu- und Fahrradtour an der Werse sowie Besuche im Friedenssaal mit einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Angela Stähler, im LWL-Museum für Naturkunde und im Planetarium, im Allwetterzoo, im Mühlenhof Freilichtmuseum sowie im Movie Park in Bottrop auf dem Programm. Bei Organisation und Durchführung des Programms erhalten ASB und Stadt Unterstützung von weiteren Partnerinnen und Partnern wie den Vereinen Ukrainische Sprache und Kultur in Münster und Ukraine in Not.
Möglich ist die Erholungsfreizeit dank der großen Unterstützung aus der münsterschen Stadtgesellschaft. Finanziert wird der Aufenthalt von den Rotary Clubs in Münster, dem ASB, der Sparkasse Münsterland Ost, der Hans und Hanna Velthuysen Stiftung, der Stadt Münster sowie zahlreichen Münsteranerinnen und Münsteranern, die sich an der Spendenaktion des ASB für Winnyzja beteiligt haben. Aufgrund des großen Engagements der Unterstützerinnen und Unterstützer können in diesem Jahr mehr Kinder und Jugendliche an der Freizeit teilnehmen als in den Vorjahren.