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Stiftung finanziert Sanierung des Lamberti-Brunnens vollständig

Die Rainer Scholze-Stiftung hat ihre Förderung für die Sanierung des Lamberti-Brunnens erhöht und übernimmt nun die vollständige Finanzierung der Erneuerung. Die Stadt Münster und die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Münster unterzeichneten die entsprechende Vereinbarung am Mittwoch, 20. Mai.

Gruppenfoto vor dem Lamberti Brunnen
Bildrechte: Stadt Münster/Phillina Zuther

Stadtrat Arno Minas (r.) und Peter Driesch (l.), Leiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit unterzeichnen die Zuwendungsvereinbarung mit Dr. Karl Niehues und Frau Luise Weber-Steinhaus aus dem Vorstand der Rainer Scholze-Stiftung.

Die Kosten für das Projekt sind gestiegen, weil die Sanierung des Lamberti-Brunnens umfangreicher ausfällt als zunächst geplant. Nun kommt es zu einem vollständigen Abbau der Anlage, der wegen eines Blindgänger-Verdachts in unmittelbarer Nähe notwendig ist und ursprünglich nicht vorgesehen war. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hatte die erweiterten Planungen im März beschlossen.

„Der Lamberti-Brunnen ist ein prägendes Element der Innenstadt und für viele Menschen ein beliebter Aufenthaltsort“, sagte Stadtrat Arno Minas. „Der komplette Rückbau gibt uns die Möglichkeit, den Brunnen technisch zu erneuern und gleichzeitig seinen historischen Charakter zu bewahren. Mit Unterstützung der Stiftung schaffen wir nun die Voraussetzungen für seinen langfristigen Erhalt.“

Die Arbeiten sollen am 1. Juni 2026 mit dem Abbau des Brunnens beginnen. Anschließend werden die Flächen auf Kampfmittel untersucht. Im Sommer 2027 soll der sanierte Brunnen wieder auf dem Lamberti-Kirchplatz sprudeln.

Ein Großteil der geschätzten Kosten von rund 850.000 Euro entfällt auf die Brunnentechnik, die unterirdischen Anlagen sowie die Renovierung des sichtbaren Teils des Brunnens einschließlich Ab- und Wiederaufbau sowie die Wiederherstellung des Kirchplatzes. Geplant sind unter anderem die Erneuerung des Leitungs- und Pumpensystems sowie Arbeiten an Steinen und Skulpturen des Brunnens. Außerdem sollen die früher vorhandenen Fontänen wieder in Betrieb genommen werden.

 

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