Bestens ausgeleuchtet trainieren Spieler der Baskets Münster in der Halle Berg Fidel. Die Lichttechnik in der Sporthalle ist in den vergangenen Wochen modernisiert worden.
Das städtische Amt für Immobilienmanagement hat die Sporthalle Berg Fidel in den vergangenen Wochen für rund 320.000 Euro mit modernen LED-Leuchten ausgestattet, die die Beleuchtung des Spielfelds sowie der Tribünen und Gänge deutlich verbessern und zugleich erhebliche Energieeinsparungen von mehr als 50 Prozent erzielen. Die Arbeiten blieben im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen.
Hintergrund der Maßnahme ist das europaweit geltende Verbot der bislang eingesetzten Leuchtmittel sowie die Einstellung der Produktion von Ersatzteilen und Komponenten. Die bisherige Beleuchtungsanlage war zwar noch funktionsfähig, aufgrund altersbedingter Lichtstromreduzierungen wurden jedoch die erforderlichen lichttechnischen Mindeststandards – insbesondere für den Spielbetrieb in Profiligen – teilweise nicht mehr erreicht. Eine Erneuerung der Anlage war deshalb erforderlich.
Voraussetzungen für TV-Übertragungen geschaffen
Neben dem Spielfeld haben auch die Tribünen, die Gangzonen einschließlich des Thekenbereichs sowie der Zugänge hinter den Tribünen eine bessere Beleuchtung erhalten. Zusätzlich wurde die Sicherheitsbeleuchtung vollständig modernisiert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst.
Mit der neuen Lichttechnik erfüllt die Sporthalle nun die Anforderungen der internationalen Sportfachverbände für Basketball und Volleyball. Gleichzeitig sind die Voraussetzungen für zeitgemäße TV-Übertragungen mit hochaufgelösten Bildern im HD- und UHD-Standard geschaffen.
12.000 Kilowattstunden weniger Stromverbrauch im Jahr
Die Modernisierung bringt neben einer deutlich verbesserten Beleuchtungsqualität auch erhebliche energetische Vorteile mit sich. Trotz der höheren Lichtleistung wird im regulären Betrieb künftig eine Energieeinsparung von mehr als 50 Prozent erreicht. Das entspricht einer jährlichen Stromeinsparung von rund 12.000 Kilowattstunden und einer Verringerung der CO₂-Emissionen um etwa 4,5 Tonnen.
Während der Bauzeit war die Sporthalle ab dem 1. Juni für sechs Wochen vollständig geschlossen, worüber das Sportamt mit den betroffenen Vereinen, Fachschaften und weiteren Nutzergruppen in engem Austausch stand. Seit dem 13. Juli steht die Halle den Sportlerinnen und Sportlern wieder zur Verfügung.