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Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten im Hoppengarten

Das an die Kunsthalle Münster angegliederte Stipendienprogramm Residence NRW⁺ geht in die sechste Runde.

Blick von außen auf die Fassade des Gebäudes am Hoppengarten
Bildrechte: Moritz Hagedorn

Die neuen Stipendiat*innen des Programms Residence NRW⁺ beziehen das Residenzgebäude im Kunst- und Kulturzentrum Hoppengarten.

In dieser Woche haben die neuen Stipendiat*innen das Residenzgebäude im Kunst- und Kulturzentrum Hoppengarten bezogen. Vier Künstler*innen werden dort zwölf Monate wohnen und arbeiten, vier Kurator*innen jeweils sechs Monate. Der aktuelle Durchgang läuft bis zum 30. September 2027.

Aus mehr als 200 Bewerbungen hat eine Fachjury die acht Stipendiat*innen ausgewählt. Die vier Künstler*innen Antonia Alessia Virginia Beeskow, Christi Knak Tschaikowskaja, Donja Nasseri und Peter Maria Volkhardt erhalten ein zwölfmonatiges Stipendium. Die sechsmonatigen Stipendien für Kurator*innen gehen an Deiara Semeco Kouto, Katia Leonelli, Kristina Miller und Inga Charlotte Thiele.

Die vier Künstler*innen leben und arbeiten gemeinsam mit jeweils zwei Kuratorinnen am Residenzort. Das gemeinsame Leben und Arbeiten ermöglicht einen intensiven Austausch untereinander. Exkursionen, Workshops sowie Fachtreffen bieten Möglichkeiten zur Vernetzung.

Das Stipendienprogramm Residence NRW+

Residence NRW+ ist eine Initiative der Stadt Münster. Das Programm ist der Kunsthalle Münster angegliedert und richtet sich an bildende Künstler*innen und Kurator*innen mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen sowie an Kurator*innen aus der Schweiz. Während der zwölf- beziehungsweise sechsmonatigen Residenz können die Stipendiat*innen ihre künstlerische beziehungsweise kuratorische Arbeit weiterentwickeln.

Eine Fachperson mit langjähriger Expertise begleitet die Stipendiat*innen während ihrer Zeit am Residenzort und ist Ansprechperson für alle inhaltlichen Belange. Dazu zählen unter anderem Beratung bei Antragstellungen, Bewerbungen, Ausstellungsvorbereitungen, Atelierbesuche sowie die Begleitung der Projekte der Stipendiat*innen, die im Rahmen des Programms umgesetzt werden.

Die Kurator*innen bilden während ihres Aufenthaltes ein deutsch-schweizerisches Arbeitsduo, das eingeladen ist, zwei Projekte in wechselnden Museen und Kunstvereinen in Nordrhein-Westfalen zu entwickeln und umzusetzen. Kooperationspartner für den Zeitraum 2026/2027 sind das Museum Schloss Moyland in Berdburg-Hau und Linienstraße Düsseldorf, das Josef Albers Museum sowie Quadrat in Bottrop und die Neue Galerie Gladbeck, in dem die abschließende Ausstellung der Künstler*innen des Programms stattfinden wird.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW sowie die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützen Residence NRW⁺ auch im sechsten Durchgang als Förderpartner.

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