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Rat beschließt Fortführung der Videoüberwachung an mehreren Schulen

Die Stadt Münster setzt die Videoüberwachung an den Schulzentren Hiltrup, Wolbeck und Kinderhaus sowie an der Melanchthonschule in Coerde fort und weitet sie auf die Grundschule Kinderhaus-West aus.

Tischtennisplatte vor dem Schulzentrum Kinderhaus
Bildrechte: Stadt Münster

Nach Einführung von Videoüberwachung an Schulzentren sanken die Zahlen der registrierten Straftagen.

Das hat der Rat der Stadt Münster am Mittwoch, 1. Juli, beschlossen. An den bislang überwachten Standorten sind Einbrüche und Vandalismus deutlich zurückgegangen.

Die Videoüberwachung beschränkt sich weiterhin auf die Außenbereiche der Schulen und auf Zeiten außerhalb des Schulbetriebs. Der öffentliche Raum ist davon nicht betroffen. Sie dient dem Schutz der Schulen und wirkt präventiv. Nach einer Auswertung der Stadt hat sie zudem das Sicherheitsempfinden von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten erhöht.

2019 in Hiltrup und Wolbeck eingeführt

Die Videoüberwachung wurde 2019 an den Schulzentren Hiltrup und Wolbeck eingeführt. In Hiltrup sank die Zahl der registrierten Straftaten von 26 im Jahr 2017 auf drei im Jahr 2025. In Wolbeck ging sie im gleichen Zeitraum von 15 auf fünf Fälle zurück. Am Schulzentrum Kinderhaus sank sie nach Einführung 2023 von 15 auf zwei Fälle. An der Melanchthonschule in Coerde besteht sie seit 2024. Dort wurden vor der Einführung 14 Straftaten registriert, 2025 keine mehr.

Auf Basis dieser Entwicklung wird die Videoüberwachung auf die Grundschule Kinderhaus-West ausgeweitet. Dort stieg die Zahl der Vandalismusfälle zuletzt von zehn im Jahr 2024 auf 22 im Vorjahr. Die Videoüberwachung soll dort bestehende Maßnahmen wie eine verbesserte Beleuchtung, den Rückschnitt von Bepflanzung oder den zwischenzeitlichen Einsatz eines Sicherheitsdienstes ergänzen.

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