Beim Richtfest am heutigen Freitag, 6. März, schlugen Stephanie Dick (v.l.), Chris Gössling (beide BKS Architekten), Schulleiterin Eva Hardt, Dirk Blanke (Amt für Immobilienmanagement), Bezirksbürgermeister Thomas Marquardt und Zimmermann Swidbert Martini den letzten Nagel ein.
Beim Richtfest am heutigen Freitag, 6. März, schlug Bezirksbürgermeister Thomas Marquardt gemeinsam mit Schulleiterin Eva Hardt und weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung den letzten Nagel ein. Das Amt für Immobilienmanagement setzt die umfangreiche Baumaßnahme an der Grundschule am Brentanoweg auf Basis des Entwurfs von BKS Architekten aus Bielefeld um. Die Stadt investiert 18,4 Millionen Euro in den Neubau sowie vier Millionen Euro in die energetische Sanierung des Altbaus - einem denkmalgeschützten Hochbunker.
„Mit dem Rohbau bekommt man einen ersten Eindruck, wie der historische Bunker und der Neubau harmonieren werden“, sagte Bezirksbürgermeister Thomas Marquardt. „Für den Stadtteil ist das ein spannendes Beispiel, wie alt und neu miteinander verknüpft werden. Für die Schule bieten die neuen Räume viele pädagogische Möglichkeiten.“
Der zweigeschossige Neubau wird im Erdgeschoss das Forum der Schule sowie die Mensa umfassen. Im Obergeschoss entstehen Lernräume, die auf das besondere pädagogische Konzept der Schule für die Schuleingangsphase ausgerichtet sind. So soll eine Lernkultur gefördert werden, die die Eigenverantwortung der Kinder stärkt und die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Ergänzt wird dieses durch verschiedene Themenräume für Kreativarbeit, die MINT-Fächer und Sprachen. Mensa und Forum werden multifunktional nutzbar sein. Das Obergeschoss erhält eine Verbindung zwischen Neu- und Altbau, sodass alle Lernräume auf einer Ebene erreichbar sind.
Nachhaltigkeit im Fokus bei Neu- und Altbau
Sowohl beim Erweiterungsbau als auch beim Umbau steht Nachhaltigkeit im Fokus. Beim Neubau verwendet die Stadt Münster recycelten Beton. Die Gebäude werden über eine eigene Erdwärmepumpe beheizt, so spart die Margaretenschule jährlich 32 Tonnen Kohlendioxid ein. Auf dem Dach des Neubaus finden ein Gründach und eine Photovoltaik-Anlage Platz. Die Anlage liefert Solarenergie zum Eigenverbrauch. Der Altbau bekommt mit der Sanierung eine neue Innendämmung und Fußbodenheizungen in den Klassenräumen. Zudem erneuert die Stadt die gesamte Technik im Gebäude und stattet die Schule digital aus.
„Wir arbeiten parallel an Neubau und der Komplettsanierung des Altbaus“, erläutert Projektleiter Dirk Blanke vom Amt für Immobilienmanagement. „Bis zum Ende des Sommers werden die beiden Gebäude sukzessive fertiggestellt.“ Der Umzug der Schule aus dem aktuell genutzten Ausweichquartier am Laerer Landweg zum Brentanoweg ist aktuell für die Herbstferien geplant.