Blindgängerverdacht in der Aaseestadt wird am 4. November untersucht
Die vier Verdachtspunkte werden am Mittwoch, 4. November, untersucht. Falls sich im Boden tatsächlich eine oder mehrere Weltkriegsbomben befinden, muss an dem Tag im Zuge der Evakuierung auch die Weseler Straße im Bereich der Kreuzung mit der Straße Inselbogen – samt Einmündung des Kappenberger Damms in den Inselbogen – gesperrt werden.
Falls es zu der Sperrung dieser Hauptverkehrsachse kommt, empfehlen Stadt und Polizei Münster, den Bereich großräumig zu umfahren: von der bzw. zur Autobahn A43 etwa über die A1 und die Steinfurter Straße (Bundesstraße B54) oder über die Umgehungsstraße B51. Eine Ausweichroute für die Stadtteile Albachten und Mecklenbeck führt von der Weseler Straße über die Fritz-Stricker-Straße und Mecklenbecker Straße zum Kolde-Ring.
Entscheidung über Entschärfung fällt am 4. November
Ob eine Entschärfung am 4. November notwendig ist und damit auch eine Evakuierung erfolgt, entscheidet sich erst an dem Tag selbst. Ab morgens werden die vier Stellen in der Erde freigelegt, sodass der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe sich die verdächtigen Objekte ansehen kann. Erst dann wird klar, ob es sich dabei tatsächlich um Blindgänger handelt, von denen eine Gefahr ausgeht.
Sollte eine Entschärfung erforderlich sein, informieren Stadt und Feuerwehr Münster über die Medien, auf der Webseite www.muenster.de, über soziale Medien und die Warn-App „NINA“ über die anstehende Evakuierung sowie Sperrung von Straßen.
2.500 Menschen in potenziellem Evakuierungsgebiet
Die Feuerwehr hat ein potenzielles Evakuierungsgebiet im Radius von 250 Metern um alle vier Verdachtsstellen geplant. In diesem Gebiet leben rund 2.500 Menschen. Für sie würde im Fall einer Evakuierung eine Notbetreuungsstelle im MCC (Messe und Congress Centrum) Halle Münsterland eingerichtet, ein Bus-Shuttle von der Mecklenbecker Straße (Haltestellen Bischopinkstraße und Bonhoefferstraße) starten.
Sollte sich der Blindgängerverdacht nur bei einem Teil der untersuchten Stellen bestätigen, wird die Feuerwehr das Evakuierungsgebiet an die Lage anpassen. Stadt und Feuerwehr werden darüber am 4. November über die genannten Kanäle aktuell informieren.