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Europas Kulturerbe-Stätten wollen Angebote für junge Menschen verstärken

15 Vertreterinnen und Vertreter von Europäischen Kulturerbe-Stätten aus sechs Ländern treffen sich noch bis zum heutigen Dienstagabend bei der internationalen Konferenz „Voices of Peace“ in Münster. 

Gruppenfoto vor dem historischen Rathaus
Bildrechte: Stadt Münster / Lyra

Vertreterinnen und Vertreter von Europäischen Kulturerbe-Stätten aus sechs Ländern trafen sich bei der internationalen Konferenz „Voices of Peace“ in Münster. Bürgermeister Klaus Rosenau (M. hinten) empfing die Gruppe im historischen Rathaus, das seit 2015 das Europäische Kulturerbe-Siegel trägt.

Gemeinsam wollen sie das europäische Friedensverständnis sichtbarer machen, verstärkt digitale Medien bereitstellen und mehr Angebote für junge Menschen schaffen.  

Die Mitglieder aus Tschechien, Rumänien, Österreich, Portugal, Bulgarien und Deutschland entwickeln eine gemeinsame Erzählung zum Thema Frieden, um die Zusammenarbeit der Stätten mit Europäischem Kulturerbe-Siegel (European Heritage Label, EHL) weiter zu stärken. Mit dabei sind Münster und Osnabrück, die als Stätten des Westfälischen Friedens seit 2015 das Europäische Kulturerbe-Siegel tragen. Europaweit haben 67 Stätten diese Auszeichnung – darunter die Akropolis in Athen, die Wiener Hofburg und das Hambacher Schloss. 

„Münster und unser Erbe des Westfälischen Friedens stehen für den Dialog zwischen Nationen. Das Europäische Kulturerbe-Siegel verbindet Orte, die unsere gemeinsame Geschichte und unsere gemeinsamen Werte sichtbar machen. Mit der Konferenz profiliert sich Münster einmal mehr als Gesprächsort, von dem Impulse für den Dialog zum Frieden in Europa ausgehen“, sagte Bürgermeister Klaus Rosenau beim Empfang der Konferenzteilnehmenden im Friedenssaal am Montag.

„So unterschiedlich die EHL-Stätten in ihrer Geschichte sind – sie alle verbindet die Botschaft, dass Frieden ein zentrales Element des europäischen Kulturerbes ist und ein Auftrag für die Zukunft. Das möchten wir besonders jungen Menschen vermitteln“, so Dr. Philipp Brockkötter vom Friedensbüro bei Münster Marketing. 

Die Konferenz hat den Grundstein gelegt für weitere gemeinsame Projekte auf europäischer Ebene. Die erarbeiteten Kommunikationsmaterialien werden künftig allen EHL-Stätten zur Verfügung stehen.

Das European Heritage Label Bureau in Brüssel, das die Gemeinschaft der europäischen Kulturerbe-Stätten koordiniert, hat die Konferenz mit einer Förderung ermöglicht. Das Friedens- und das Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing hat die Tagung in Zusammenarbeit mit dem Kongressbüro organisiert.

 

Münster Marketing

Friedensbüro Münster