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Umweltspur auf der Warendorfer Straße bleibt bestehen

Seit Mitte 2025 gibt es auf der Warendorfer Straße stadteinwärts eine rot markierte Fahrspur für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Linienbusse. Der zunächst temporär angelegte Verkehrsversuch im stark frequentierten Abschnitt zwischen Dodostraße und Gereonstraße bleibt bestehen. Das hat am Mittwochabend der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschlossen.

Blick auf die Umweltspur an der Warendorfer Straße
Bildrechte: Stadt Münster / Michael Lyra

Seit mehr als einem Jahr hat sich die rote Sonderspur für Fahrräder und Linienbusse auf der Warendorfer Straße stadteinwärts bewährt. Die als Verkehrsversuch gestartete Umgestaltung soll – mit einigen Optimierungen – dauerhaft bleiben.

Auf dem etwa 200 Meter langen Abschnitt der Warendorfer Straße sind täglich rund 9.000 Radfahrerinnen und Radfahrer sowie ebenso viele Autos unterwegs. 16 Linienbusse pro Stunde nutzen die Strecke. Dazu kommen zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger. Mit Einrichtung der 3,5 Meter breiten Umweltspur auf der Fahrbahn wurde der benachbarte Gehweg breiter, und die Parkplätze an beiden Straßenrändern fielen weg. Diese Kombination sorgt nun dauerhaft dafür, dass der Bereich für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer und übersichtlicher ist. Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr werden entschärft, es bleibt mehr Platz für Außengastronomie und Gäste des Kinos, Linienbusse können ungehindert in die Innenstadt fahren.

Zur dauerhaften Umgestaltung des Bereichs will die Stadt Münster einige Anpassungen vornehmen: Die drei Ladezonen für die ansässigen Gewerbetreibenden werden mit neuen Verkehrsschildern deutlicher gekennzeichnet und zudem baulich verbessert. Die Radverkehrsführung von der Umweltspur zurück auf den Radweg hinter der Gereonstraße wird sicherer und komfortabler gestaltet. Der ehemalige Radweg neben der Umweltspur ist noch immer rot gepflastert und wird – um Irritationen zu vermeiden – zunächst übermalt und später neu gepflastert. Die jetzigen gelben Markierungen werden weiß. Zudem will die Stadt Münster die Steuerung der Ampelanlagen in den Kreuzungsbereichen Oststraße und Friedensstraße optimieren. Bis zum Frühjahr 2027 sollen diese Schritte – mit Ausnahme der Neupflasterung – erfolgt sein.

Amt für Mobilität und Tiefbau